~ drama blog ~

gebloggte drama impressionen

Donnerstag, 3. Januar 2008

LIAR GAME

Da ich mal wieder zu viele koreanische Dramen gesehen hatte, die manchmal etwas schwer im Magen liegen mit ihrer gefühlsbetonten Art, war es für mich mal wieder Zeit für etwas japanisches. Meine Wahl fiel auf LIAR GAME, ein Drama, das Spannung versprach:

Eines Tages erhält Kanzaki Nao, ein sehr ehrliches und vor allem sehr naives Mädchen, eine Millionen Yen mit der Information, sie wäre dazu ausgewählt worden am sogenannten LIAR GAME teilzunehmen. Das Ziel dieses Spiel ist es, andere Kandidaten um deren 1 Mio. zu betrügen. Am Ende des Spiels muss man sein Geld wieder zurück geben und wer etwas erbeutet hat, darf es behalten, wer seine Mio. nicht mehr hat, sitzt auf einmal auf 1 Mio. Yen Schulden.
Als Kanzaki erfährt, dass ihr ehemaliger Lehrer ihr Gegenspieler ist, ist sie erleichtert und wendet sich an ihn. Er bietet ihr an, ihr Geld auf eine Bank zu bringen, wo es sicher ist, aber das ist natürlich nur ein Trick, auf den die Naive Kanzaki leicht reinfällt.
Um ihre Millionen betrogen, sucht sie Hilfe bei dem professionellen Betrüger Akiyama Shinichi, der bereits Firmen um ihr Vermögen gebracht hat...

Dieses Drama kam zur Abwechslung mal ganz ohne Gefühlsduselei aus, weil sie sie auch gar nicht nötig hatte. Es war spannend genug, mitzuverfolgen, wie die Menschen sich gegenseitig Betrügen und es hat mir Spaß gemacht, mitzuraten, was für eine Strategie wohl jeder verfolgt. Es war bewundernswert, wie clever Shinichi war und fast zum Schreien, wie naiv im Gegensatz dazu Nao sich benahm.
Die Serie ist in sehr unnatürlichen Farben gehalten und die Kameraeinstellungen haben mir manchmal Kopfschmerzen bereitet, wenn etwa ganz nah an einen Fernseher rangezoomt wurde (kann aber auch daran gelegen haben, dass ich dieses Drama nur in schlechter Qualität als Onlinestream geschaut habe). Auch die Musik ist ungewöhnlich, aber dennoch sehr passend und gut gemacht. Im gesamten hatte ich das Gefühl, ich hätte mehr ein Kunstwerk betrachtet, als einfach nur eine Serie.
Es ist jetzt nicht das Drama, das den tiefsten Eindruck bei mir hinterlassen hat und an das ich immer wieder denken werde, aber es war auf jeden Fall Wert, es einmal gesehen zu haben.

Wer kann bei soviel Geld noch einen klaren Kopf behalten?

Aber zum Glück gibt es ja nette Lehrer, die sich um sowas kümmern.

Der Betrüger und das naive Mädchen.

Können sie gemeinsam das Geld zurückbekomen?

LG, yummy

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Mittwoch, 2. Januar 2008

Resurrection

Dieses Drama hat mich wirklich gefesselt und verdient zu Recht die bezeichnung: Nervenaufreibend (na gut, vielleicht sind meine Nerven auch besonders leicht aufzureiben, aber spannend ist es allemal).

Alles beginnt in der Vergangheit, als Yu Gang-Hyuk noch 7 Jahre alt war. Damals geriet er mit seinem Vater in einen Autounfall, woraufhin dieser starb. Er erinnert sich an nichts mehr seit dem. Weder, wie er heißt, noch wer seine Familie ist. Sein Adoptivvater gibt ihm den Namen Suh Ha-Eun. Während er bei diesem aufwächst, verliebt er sich in seine Adoptivschwester Eun-Ha.
Seit man ihn gefunden hat, trägt er ein Polizeiabzeichen mit sich rum, welches ihn dazu bewegt, selbst ein Polizist zu werden. Eines Tages stolpert er über einen Fall, der mit seiner eigenen Vergangenheit zu tun haben scheint. So erfährt er bald, dass sein Vater Polizist war und einem brisanten Fall auf der Spur war und der Autounfall womöglich gar kein Unfall war. Durch seine Nachforschungen gerät er in das Visir von Leuten, Politikern und Firmenbossen, die scheinbar alle was zu verbergen haben. Und schließlich findet er heraus, dass er noch einen Zwillingsbruder hat. Doch als er ihn schließlich trifft...

Eigentlich beginnt die eigentlich Geschichte erst nach dem Aufeinandertreffen der Brüder, aber ich will euch nicht spoilern. Schon allein der Anfang macht klar, dass er hier um mehr geht, als irgendeine Liebesgeschichte. Resurrection war ein Drama, das ich wirklich verschlungen habe, weil es so unglaublich packend war und weil mit jeder Folge ein wenig mehr ans Licht gekommen ist. Uhm Tae Wong spielt seine Doppelrolle als die Zwillingsbrüder wirklich fabelhaft und auch die anderen Schauspieler müssen sich nichts vorwerfen. Was mich nicht ganz zufrieden gestellt hat, war das Ende. Aber da hat ja sicher jeder seine eigenen Vorlieben. Es war nicht schlecht, aber ich hätte mir ein anderes gewünscht. Zudem hat sich die Serie leider dann irgendwann mit ihren 24 Episoden doch etwas gezogen. Das Motto von Hae-Un Rachefeldzug "Langsam. Einer nach dem anderen." war manchmal etwas zu wörtlich, als dann die Situationen angefangen haben sich zu wiederholen. Aber das ist nur ein kleines Manko angesichts dieser großartigen Serie.

Verliebt in die Adoptivschwester... was tun?

Ein Spielzeug das Brüder verbindet

Ein Gauner, wie er im Buche steht (ich habe ihn gehasst). Lob an den Darsteller.

Langsam... einen nach dem anderen...

LG, yummy

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