~ drama blog ~

gebloggte drama impressionen

Sonntag, 24. Februar 2008

It Started With A Kiss

Angezogen vom Titel dieser Serie (Ja, Küsse ziehen bei mir immer), hatte ich mich zum ersten Mal an ein Drama aus Taiwan gewagt. Auch was ich von der Story gelesen hatte, hat mich sehr neugierig gemacht.

Seit zwei Jahren ist Xiang Qin in Zhi Shu verliebt und eines Tages fasst sie sich Mut und gibt ihm endlich, ohne wirklich drüber nachzudenken, einen Liebesbrief - der von ihm völlig ignoriert wird. Er ist das Genie der Schule, hat bei allen Prüfungen volle Punktzahl und hält von so einem "dummen" Mädchen wie Xiang Qin aus der F-Klasse (der schlechtesten Klasse der Schule. Er ist in der besten, der A-Klasse) nicht viel. Und als ob der Tag für Xiang Qin nicht schon schlimm genug wäre, zerstört ein Erdbeben auch noch das Haus, in das sie gerade mit ihrem Vater eingezogen ist. Doch zum Glück erfährt ein alter Schulfreund ihres Vaters von dem Unglück und bietet ihnen an, dass sie bei ihm wohnen können. Doch dieser ist zufällig auch noch der Vater von Zhi Shu...

Diese Serie ist einfach wunderschön und deshalb auch eine der wenigen, die ich bereits mehr als ein mal gesehen habe. Xiang Qin ist einfach zu lustig gespielt von Ariel Lyn. Sie ist vielleicht nicht immer die hellste, aber es ist ist einfach zu drollig zu beobachten, wie sie sich in Gedanken die seltsamsten Situationen mit Zhi Shu ausmalt. Und es macht einfach Spaß zu beobachten, wie Zhi Shu sie reizt (ich liebe die Szenen, in denen er mit seinem Gesicht ganz nah an ihres geht und sie komplett verwirrt). Dann gab es noch zwei anderen Charaktere, die mich einfach begeistert haben. Zum einen war das Jiro Wang, ein Schüler aus der F-Klasse, der in Xiang Qin schon seine zukünftige Frau sieht, bereits Hochzeitspläne schmiedet und natürlich eine tierische Wut auf Zhi Shu hat. Ein wirklich liebenswerter Tollpatsch. Und zum anderen Zhi Shus Mutter, die sich nichts sehnlicher wünscht, als Xiang Qin als Schwiegertochter zu haben und alles unternimmt, damit die beiden irgendwie zusammenfinden. Sie gibt Xiang Qin auch oft Tips, wie sie sich verhalten soll, um sein Herz zu gewinnen. Aber leider ist Xiang Qins Umsetzung meist etwas mangelhaft.
Wunderschön fand ich es, die langsame Entwicklung zwischen den Hauptcharakteren zu beobachten. Zu sehen, dass Zhi Shu Seiten an Xiang Qin entdeckt, die er gar nicht so schlecht findet. Dass er sich heimlich für sie freut, als sie es auf Platz 100 der Prüfungsbesten schafft. Dass er ihr hilft zu kochen, als sie, als jemand, der überhaupt nicht kochen kann, zum Kochen im Tennistrainingslager eingeteilt wird.
Was vielleicht am Anfang ein wenig stört (mich zumindest), war die Qualität der Serie. Ich war die japanischen und koreanischen Serien gewohnt, in Breitbild, HD-TV und bester Tonqualität. It Started With A Kiss ist nicht ganz so brilliant von der Auflösung her und Hallen und großen Räumen hallt der Ton sehr stark und es wirkt etwas amateurhaft teilweise. Aber nach wenigen Minuten hat man sich dran gewöhnt und bald ist man eh von den charakteren so fasziniert, dass es einem eh egal ist.
Wer gerne schöne Soundtracks hört, dem kann ich den von diesem Drama nur empfehlen. Besonders das Titellied "Say That U Love Me" ist es wert, es sich immer wieder anzuhören.

Und diejenigen, denen dieses Drama so sehr gefallen hat wie mir können schon anfangen die zweite Staffel zu gucken, die zur Zeit ausgestrahlt wird.

So hatte sich Xiang Qin die Übergabe des Liebesbriefes nicht vorgestellt.

Zhi Shu weiß, wie er Xiang Qin verunsichern kann.

Ah Jin hat vorgesorgt...

Mit Xiang Qin ist Chaos vorprogrammiert.


LG, yummy

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Mittwoch, 2. Januar 2008

Love Contract

Dieses Drama habe ich angefangen zu gucken, weil ich Ariel Lin mal in einer ernsthaften Rolle sehen wollte. Und weil Mike He natürlich auch nicht zu verachten ist *hehe*.

Das Drama dreht sich um Xiao Feng, ein starrköpfiges Mädchen, das die Leiterin eines Kendo Clubs ist. Sie trägt oftmals eine Perücke, um ihre langen Haare zu verbergen, wenn sie nicht von Jungs angemacht werden möchte. In ihrem Freundeskreis ist die Anführerin mit ihrer fordernden und schroffen Art. Trotzdem sehnt sie sich nach Liebe, was sie eines Abends laut in die Welt hinausbrüllt. Und genau deshalb beschließen ihre Freunde, den Leiter des Schwimmclubs, Ah Ken in einen "Liebesvertrag" zu verwickeln. Denn er braucht dringend Mitglieder, da bei seinen Methoden niemand länger als einen Tag in seinem Club bleibt. Sie versprechen ihm also Mitglieder zu besorgen, wenn er Xiao Fengs ständiger Begleiter wird. Davon hält sie aber gar nichts, bis er sich schließlich in sie verliebt und der Vertrag für ihn nur noch nebensächlich ist.

Zu Beginn hab ich dieses Drama sehr gemocht. Die Art wie es gemacht ist, ist liebevoll, das Intro ist wunderschön, genauso wie der Abspann. Der ganze Soundtrack ist empfehlenswert. Den kann man sich auch besorgen, wenn man die Serie nicht gesehen hat.
Das Drama selbst erzählt eine schöne Geschichte von sehr verletzlichen Menschen un einige Stellen sind wirklich bewegend. Trotzdem kann ich dieses Drama nicht wirklich empfehlen und als ich es zu Ende gesehen hatte, fand ich es schon fast miserabel. Das traurige ist, dass das nur an den letzten zwei Episoden liegt, die einfach hanebüchener Unsinn sind und die ganze, wundervoll aufgebaute Story zunichte machen. Ich hatte wirklich das Gefühl, den Machern ist einfach nichts mehr eingefallen. Und das "Happy End", welches sie noch hinterher geschoben haben, war wirklich ein Witz. Auf der anderen Seite fand ich Mike He in diesem Drama viel besser als in Devil Beside You, welches meiner Meinung nach überbewertet ist (oder ich bin zu alt dafür, ich weiß es nicht und das gehört auch nicht hier hin). Wer also gerne eine schöne Liebesgeschichte zwischen Mike He und Ariel Lin (deren Charakter, den sie spielt, mir leider manchmal etwas zu egoistisch ist) sehen möchte, der kann es sich angucken und bei der vorletzten Episode abschalten, wenn er es schafft. Allen anderen rate ich eher ab.

Xiao Feng wünscht sich die große Liebe

Xiao Feng zeigt Ah Ken ihren Wimpern-Spezial-Trick

"Schau mal, selbst die Fische sind netter zueinander als wir."

Eine Szene aus dem wunschönen Intro

LG, yummy

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Meteor Garden I

Jaaa... lange habe ich überlegt, ob ich dieses Drama wirklich schauen soll. Zum einen wurde es hoch gelobt. In einer Quelle habe ich sogar gelesen, es würde von vielen für das beste TW-Drama überhaupt gehalten, auf der anderen Seite gab es Meinungen wie "Die Darsteller können nicht schauspielern.", "Das ganze Drama kommt sehr steif rüber." "Standard Geschichte 'Hass verwandelt sich in Liebe'" und ähnliches.
Aber nun habe ich mich doch durchgerungen es anzuschauen. Fand ich doch das japanische Drama Hana Yori Dango, das den selben Manga als Vorlage hat, sehr unterhaltsam

Zuerst einmal: Worum geht es überhaupt?
Na klar, um die Liebe. An einem College für "reiche Kinder" haben vier verwöhnte Schnösel, die sich selber F4 (Flowers Four) nennen, die Macht. Ihre Eltern sind wohlhabend und kontrollieren die ganze Schule. Daher können sie sich auch alles erlauben. Sie haben sogar die Macht dazu, andere von der Schule werfen lassen. Und dann ist da Shan Cai (Makino Tsukushi im Original), ein bürgerliches Mädchen, dessen Eltern all ihre Ersparnisse aufwenden, damit es dieses College besuchen kann, in der Hoffnung, sie lernt dort einen reichen Mann kennen, um so all ihre finanziellen Sorgen zu lösen.
Als eine Freundin von Shan Cai in Konflikt mit den F4 gerät, verteidigt sie diese und wird so selbst zum Ziel der vier reichen Kinder. Im Gegensatz zu den vorigen "Opfern" lässt sie sich aber nicht so leicht unterkriegen und beeindruckt damit Dao Ming Si (Doumyouji Tsukasa), der in seinem ganzen Leben noch nie auf Widerstand gestoßen ist. Schließlich fängt er sich an in dieses "gewöhnliche" Mädchen zu verlieben, das sich allerdings selbst bereit in Hua Ze Lei (Hanazawa Rui) verliebt hat, ein anderes Mitglied der F4.

Meine Kommentare bezüglich dieses Dramas werden jetzt hauptsächlich aus Vergleichen zu Hana Yori Dango bestehen, weil ich beim anschauen dieser Serie einfach immer denken musste: 'Ach, das haben sie in der japanischen Version aber besser gemacht.' oder aber 'Ja, sorum ist es doch viel besser.'

Auch wenn beide Dramen sehr ähnlich sind, sind die Storyabläufe doch oft verschieden oder in anderer Reihenfolge, so dass es sich grundsätzlich erstmal lohnt auch die TW-Version zu schauen, wenn man die J-Version schon kennt.
Zum einen stimmt es, dass die schauspielerische Leistung eher schwach war, aber ich fand es trotzdem sehr amüsant. Mir hat gefallen, dass einige Sachen sehr viel logischer waren als bei Hana Yori Dango (diese Apfelgeschichte in der ersten und diese komische Selbstmordgeschichte in der zweiten Staffel waren einfach zu sehr an den Haaren herbei gezogen) und es alles einen etwas runderen Eindruck machte, weil es nicht in zwei Staffeln unterteilt war und man sich nicht mitten in der Story überlegen musste, wie man die Geschichte nochmal neu aufrollt.
Auch die Charaktere der F4 waren mir viel sympathischer. Dao Ming Si/Doumyouji Tsukasa hat auf mich endlich mal den Eindruck gemacht, als wäre es bei ihm wirklich Liebe und nicht nur so eine Art "gern haben", wie ich bei Hana Yori Dango immer das Gefühl hatte. Auch Hua Ze Lei/Hanazawa Rui war viel ausführlicher beschrieben und auch interessanter. Aber mein persönlicher Favorit gegen Ende hin war Xi Men/Nishikado Soujiroh. Ich hätte so gerne mehr von ihm und Xiao You/Matsuoka Yuki gesehen. Der Playboy und das unschuldige Mädchen. Irgendwie reißt mich sowas mehr mit als dieses ständige zusammenkommen und trennen von Shan Cai und Dao Ming Si.
Und genau das war auch der Punkt der mich am meisten genervt hat. Dao Ming Si war zu Shan Cai immer voller Liebe, hat sie umworben und sie spielt die ganze Zeit mit ihm rum. Und als sie dann merkt, dass sie ihn liebt, sticht sie ihm vorher lieber noch 4-5 Mal ins Herz, als dass sie es gesteht. Eine total anstrengende Person, die gerne mal rumknutscht, aber dann denjenigen im Regen stehen lässt. Makino Tsukushi dagegen war wirklich eine Person die ich bewundert habe, die liebenswert war, irgendwie auch süß mit ihrer Art und einfach nur toll besetzt mit Inoue Mao. Makino war auch sehr viel klarer in ihrem Verhalten und wirkte damit auch viel stärker, was den Charakter von ihr auch ausmachen sollte. Deshalb hat Doumyouji sie ja auch geliebt. Bei Shan Cai hab ich mich echt irgendwann gefragt, warum Dao Ming Si immer noch hinter ihr her ist und sie nicht einfach stehen lässt.
Ein weiterer absoluter Nervpunkt waren Shan Cais Eltern. In Hana Yori Dango waren sie witzig, haben lustige Wortspiele gemacht und hatten wirklich nur gute Absichten für ihre Tochter. Hier sind sie nervig, besonders die Mutter ist eine alte Kreischtante. Ich hab immer die Lautstärke kleiner gemacht, wenn sie angefangen hat rumzuschreien. Zudem war fast alles, was die Eltern taten rein egoistisch und allen Dingen haben sie sich immer darauf verlassen, dass Shan Cai schon alles regeln wird in Bezug auf ihre Zukunft und ihre Finanzen. Die einzige gute Szene war, als Shan Cais Mutter das Salz über Dao Ming Sis Mutter gekippt hat, als diese ihr Geld als Bestechnung anbot. Aber selbst die wurde wieder ruiniert, als sie dann hinterher sagte, sie hat das nur gemacht, weil sie weiß, dass sie mehr kriegen kann. Wirklich zum kotzen solche Eltern.

Alles in allem trotzdem ein Drama das ich weiterempfehlen kann, mit vielen Höhen und tiefen zum mitfiebern und im Gegensatz zu Hana Yori Dango einer Spur mehr Romantik (die ich doch so liebe).

Was soll man machen, wenn das ganze College gegen einen ist?

Warum landen in Dramen alle immer auf fremden Mündern?

Mein Traumpaar ^__^

"Du hast da was an der Backe!"

LG, yummy

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