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gebloggte drama impressionen

Freitag, 23. Mai 2008

Anna-san no Omame

Anna-san no Omame war mir von Anfang an etwas suspekt, da ich von einer Freundin eine Szene mitten in der Handlung gezeigt bekam. Becky spielt in Höchstform ihre komplette Verrücktheit aus und auch sonst findet man in diesem Drama keinen normalen Menschen...

Anna-san (Anzu Saiyuri) ist ein außergewöhnlich hübsches Mädchen, klug und charmant. Ihre beste Freundin Riri dagegen ist einfach nur chaotisch, seltsam und versteht jedes Wort das man sagt anders, als man es meint. So passiert es, dass Riri denkt, Annas Freund wäre in sie verliebt. In jeder Folge treibt sie den armen Kyotaro (Kashiwabara Shuji) beinahe in den Wahnsinn, während Anna gelassen und ruhig bleibt, da Riri einfach ihre beste und einzige Freundin ist. Ihre Freundschaft ist sogar so stark, dass Anna ihren Freund freiwillig darum bittet, Riri zu beschützen. In jeder Episode werden Kyotaro und Riri weiter zusammengeschoben und dennoch wehrt sich Kyotaro tapfer gegen die Missverständnisse von Riri, die gar nicht merkt, dass die meisten Menschen sie nicht leiden können.

Ich muss sagen, es ist ein wunder, dass ich das Drama vollkommen heil überstanden habe. Riris Missverständnisse gehen derartig ins extreme, dass man Becky am liebsten auf den Mond schießen würde. Ich habe es selten geschafft, mehr als zwei Episoden am Stück zu sehen. Aber all das bedeutet nicht, dass das Drama schlecht war! Man braucht nur eine gesunde Vorliebe für verrücktes und muss Becky gerne sehen können. Oder man findet Kyotaro attraktiv, dann erleichtert es einem die Serie ungemein.
Ich bin begeistert von den ewigen Sprüchen die Riri im Lauf der Serie anbringt und auch die Routine, die in jeder Episode ist. Das Ende war ein wenig überraschend und auch sehr seltsam – aber wenn man sich die Serie im Ganzen vor Augen hält, ist es eher weniger verwunderlich, wie diese seltsame Geschichte ausgeht.

Vier von Fünf Sternen für Anna-san no Omame und Honey Empfehlung!!
(Bilder...uneinbringlich, vl. schaff ichs mal ein paar zu finden...)

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Dienstag, 8. April 2008

Seducing Mr. Perfect

Bei diesem Film wusste ich mal wieder nichts über die Handlung im Vorraus. Das liegt daran, dass ich mich, im Gegensatz zu Dramen, eher selten über Filme im vorraus informiere. Ich habe immer Angst, dass mir schon alle Spannung weggenommen wird. Ich mag es, wenn mich ein Film komplett von Anfang bis Ende überrascht. Bei Dramen mit 10-20 Episoden möchte ich natürlich schon vorher wissen, ob sich der Aufwand lohnt. Bei einem Film hab ich im schlimmsten Fall zwei Stunden verschwendet. Solltet ihr es genauso machen wie ich, dann lest lieber nicht weiter, sondern schaut erstmal den Film an.

Als Min-joon von ihrem Freund sitzen gelassen wird, ist sie von ihren Gedanken so abgelenkt, dass sie an einer Ampel auf ein haltendes Auto auffährt. Der wütende Fahrer spricht allerdings nur Englisch und daher tut sie so, als würde sie kein einziges Wort verstehen. Als er einfach ihr Handy nimmt und sich selbst anruft, um an ihre Nummer zu gelangen und ihr später die Rechnung zukommen zu lassen, wirft sie ihm wütend auf Koreanisch Schimpfwörter an den Kopf. Doch wie sich später herrausstellen sollte, ist er ihr neuer Chef Robin Heiden und er versteht sehr wohl Koreanisch. Sie muss auch zugeben, dass sie des Englischen gleichsam mächtig ist. Als er mitkriegt, dass sie verlassen wurde, gibt er ihr zu Verstehen, dass es daran liegt, dass sie keine Ahnung von Beziehungen und Liebe hat. Beides ist nach seiner Meinung ein Spiel um Macht und die Manipulation von Gefühlen, um Kontrolle zu erlangen. In seinen Augen versteht sie die Regeln dieses Spiels nicht, weil sie immer zu anhänglich ist, immer zuerst anruft, immer Geschenke macht. Daher sei sie jämmerlich und würde ihr Leben lang wie Müll behandelt werden. Daraufhin sagt sie erbost, er solle sich bei ihr Entschuldigen, denn sie könnte eine Menge Männer haben, die um sie betteln, sie das aber nicht möchte. Aber er meint, er würde sich nur entschuldigen, wenn sie es schafft, ihn zu verführen, so dass er um sie bettelt.
Also steht der Plan fest. Sie unternimmt von da an einiges, um seine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, aber leider ist diese Aufmerksamkeit nicht immer positiv. Kann sie es dennoch schaffen, diesen Mann zu verführen...?

Diesen Film fand ich sehr schön. Er ist nicht der absolute Knaller, aber das muss er auch gar nicht. Er ist einfach eine schöne koreanische Liebeskomödie, genau wie ich sie gerne sehe. Die Art, wie sie ihn ungewollt glauben macht, sie würde ihn absichtlich versetzen und Szenen wie die, als sie mit ihrem Bruder Ringkampf um die Rechnung vom Bringdienst macht, als Robin anruft und sie ihm keuchend nur sagt, sie sei gerade beschäftigt, sind einfach nur köstlich.
Und auch die Botschaft, dass man nicht seine komplette Art ändern muss, wenn man sitzen gelassen wird, sondern dass es einfach nicht der richtige Mann, der die Art von einem einfach liebt, war, ist wunschön. Nur gegen Ende hin wurde mir etwas zu dick Aufgetragen. Die Story um seine Schußwunde fand ich sehr übertrieben und auch die mit seinem Großvater hat mich genervt. Von mir aus hätte er von vorne bis hinten der kühle Geschäftsmann sein können. Auch eine sehr lustige Idee war, dass Robin immer nur in Englisch gesprochen hat, alle anderen um ihn herum aber koreanisch und sich trotzdem alle Einwandfrei verstanden haben. Hat dem ganzen einen schönen exotischen Touch gegeben. Rundum ein schöner Film für zwischendurch mit etwas Kitsch am Ende, der mit nem zugedrückten Auge zu verschmerzen ist.


Schnell noch ein Foto von der Unfallverursacherin.


Der neue Chef sieht irgendwie bekannt aus...


Robin weiß wirklich, wie man Frauen, die gerade verlassen wurden, aufbaut.


Was macht mehr Spaß, als ein Wetttrinken um die Rechnung am Ende der Party?

LG, yummy

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Sonntag, 24. Februar 2008

It Started With A Kiss

Angezogen vom Titel dieser Serie (Ja, Küsse ziehen bei mir immer), hatte ich mich zum ersten Mal an ein Drama aus Taiwan gewagt. Auch was ich von der Story gelesen hatte, hat mich sehr neugierig gemacht.

Seit zwei Jahren ist Xiang Qin in Zhi Shu verliebt und eines Tages fasst sie sich Mut und gibt ihm endlich, ohne wirklich drüber nachzudenken, einen Liebesbrief - der von ihm völlig ignoriert wird. Er ist das Genie der Schule, hat bei allen Prüfungen volle Punktzahl und hält von so einem "dummen" Mädchen wie Xiang Qin aus der F-Klasse (der schlechtesten Klasse der Schule. Er ist in der besten, der A-Klasse) nicht viel. Und als ob der Tag für Xiang Qin nicht schon schlimm genug wäre, zerstört ein Erdbeben auch noch das Haus, in das sie gerade mit ihrem Vater eingezogen ist. Doch zum Glück erfährt ein alter Schulfreund ihres Vaters von dem Unglück und bietet ihnen an, dass sie bei ihm wohnen können. Doch dieser ist zufällig auch noch der Vater von Zhi Shu...

Diese Serie ist einfach wunderschön und deshalb auch eine der wenigen, die ich bereits mehr als ein mal gesehen habe. Xiang Qin ist einfach zu lustig gespielt von Ariel Lyn. Sie ist vielleicht nicht immer die hellste, aber es ist ist einfach zu drollig zu beobachten, wie sie sich in Gedanken die seltsamsten Situationen mit Zhi Shu ausmalt. Und es macht einfach Spaß zu beobachten, wie Zhi Shu sie reizt (ich liebe die Szenen, in denen er mit seinem Gesicht ganz nah an ihres geht und sie komplett verwirrt). Dann gab es noch zwei anderen Charaktere, die mich einfach begeistert haben. Zum einen war das Jiro Wang, ein Schüler aus der F-Klasse, der in Xiang Qin schon seine zukünftige Frau sieht, bereits Hochzeitspläne schmiedet und natürlich eine tierische Wut auf Zhi Shu hat. Ein wirklich liebenswerter Tollpatsch. Und zum anderen Zhi Shus Mutter, die sich nichts sehnlicher wünscht, als Xiang Qin als Schwiegertochter zu haben und alles unternimmt, damit die beiden irgendwie zusammenfinden. Sie gibt Xiang Qin auch oft Tips, wie sie sich verhalten soll, um sein Herz zu gewinnen. Aber leider ist Xiang Qins Umsetzung meist etwas mangelhaft.
Wunderschön fand ich es, die langsame Entwicklung zwischen den Hauptcharakteren zu beobachten. Zu sehen, dass Zhi Shu Seiten an Xiang Qin entdeckt, die er gar nicht so schlecht findet. Dass er sich heimlich für sie freut, als sie es auf Platz 100 der Prüfungsbesten schafft. Dass er ihr hilft zu kochen, als sie, als jemand, der überhaupt nicht kochen kann, zum Kochen im Tennistrainingslager eingeteilt wird.
Was vielleicht am Anfang ein wenig stört (mich zumindest), war die Qualität der Serie. Ich war die japanischen und koreanischen Serien gewohnt, in Breitbild, HD-TV und bester Tonqualität. It Started With A Kiss ist nicht ganz so brilliant von der Auflösung her und Hallen und großen Räumen hallt der Ton sehr stark und es wirkt etwas amateurhaft teilweise. Aber nach wenigen Minuten hat man sich dran gewöhnt und bald ist man eh von den charakteren so fasziniert, dass es einem eh egal ist.
Wer gerne schöne Soundtracks hört, dem kann ich den von diesem Drama nur empfehlen. Besonders das Titellied "Say That U Love Me" ist es wert, es sich immer wieder anzuhören.

Und diejenigen, denen dieses Drama so sehr gefallen hat wie mir können schon anfangen die zweite Staffel zu gucken, die zur Zeit ausgestrahlt wird.

So hatte sich Xiang Qin die Übergabe des Liebesbriefes nicht vorgestellt.

Zhi Shu weiß, wie er Xiang Qin verunsichern kann.

Ah Jin hat vorgesorgt...

Mit Xiang Qin ist Chaos vorprogrammiert.


LG, yummy

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Sonntag, 20. Januar 2008

Sweet 18

Eigentlich hatte ich gar nicht vor diese Serie zu schauen, als ich die Beschreibung im Drama Wiki las. Und auch das Bild dort war nicht wirklich ansprechend (auf dem Bild sind beide Hauptcharaktere wirklich nicht sehr gut getroffen). Nachdem aber in mehreren Foren diese Serie empfohlen wurde, habe ich sie mir dann doch angeschaut. Zum Glück!

Als Yoon Jung-Sook geboren wird, beschließen ihr Großvater und dessen bester Freund, das Oberhaupt der Familie Kwon, dass ihre Enkel später einmal heiraten sollen. Jung-Sooks Familie jedoch muss aus finanziellen Gründen fliehen und verliert so den Kontakt mit den Kwons.
Achtzehn Jahre später ist Jung-Sook ein rebellisches und stures Mädchen, Anführerin einer Mädchenclique und ziemlich schlecht in der Schule. Hyuk-Joon hingegen, ihr versprochener Ehemann von dem sie noch nichts ahnt, ist das genaue Gegenteil. Er hat einen ziemlich hohen Rang bei der Polizei und liest alte koreanische Schriften. Als sie das erste Mal aufeinandertreffen, trägt Hyuk-Joon gerade seine traditionelle Kleidung, weil sein Auto abgeschleppt wurde und er in dieser Kleidung nach Hause laufen musste. An einer Straßenecke rennen sie genau in einander und Jung-Sook verliebt sich in den geheimnisvollen Fremden im koreanischen Hanbok, der sich hinter einem Fächer versteckt. Als sie das nächste mal aufeinanderstoßen, ist die Begegnung allerdings unangenehmer. Bei einer Razzia in einer Diskothek wird sie von ihm mit ihren Freundinnen erwischt, die sich als älter ausgegeben hatten, um hinein zu gelangen.
Als wenig später beide zu einem Treffen kommen, wo sie ihren zukünftigen Ehepartner kennenlernen sollen und einander Gegenüber sind, könnte die Ablehnung kaum größer sein. Sie hält ihn für einen kompletten Spießer und er sie für ein unreifes Kind. Und so beschließen beide, dass sie gegen den Willen des Großvaters nie heiraten werden.
Wenig später findet Jung-Sook jedoch heraus, dass der geheimnisvolle Fremde ausgerechnet Hyuk-Joon ist und sie beginnt alles zu unternehmen, damit die arrangierte Heirat doch noch stattfindet.
Einmal verheiratet, gibt es für Jung-Sook weiterhin Schwierigkeiten, wie die böse Schwägerin, die noch bösere Ex ihres Mannes und generell das Problem die Liebe von Hyuk-Joon zu gewinnen.

Dieses Drama ist eines der witzigsten dass ich kenne. Ich glaube, ich habe bei wenigen Dramen so viel gelacht. Jung-Sook ist sehr gut gespielt und man findet sie durchweg sympathisch mit ihrer flausigen Art und auch wenn ihrer Einfälle oft komisch sind, konnte ich sie doch immer nachvollziehen. Hyuk-Joon ist auch ein Charakter, den man gern haben muss. Selbst sehr unsicher, was seine Ehe angeht und wie er sich verhalten soll, lässt er sich oft seltsame Tipps von seinem Kollegen geben, die er aber zum Glück nicht immer durchzieht. Und es muss keiner Angst haben, dass dieses Drama zu traditionell ist. Es hat zwar einige traditionelle Elemente, aber gerade die haben es für mich noch spannender gemacht, weil ich so noch mehr über koreanische Kultur erfahren konnte, in einem an sich doch sehr modernen Drama. Selbst die arrangierte Heirat, die ich vermutlich nie komplett verstehen werde, ist sehr nachvollziehbar rübergebracht. Also sollte sich keiner davon abhalten lassen und dieses Drama gucken. Es kriegt von mir eine ganz klare Empfehlung!


So ein Heiratsversprechen braucht viel Sorgfalt


Jung-Sook weiß, wie sie sich Zutritt zu verschlossenen Wohnungen verschaffen kann.


Cool und sexy: Hyuk-Joon

Und er kann sogar singen *schmacht*

LG, yummy

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Dienstag, 15. Januar 2008

Yamada Taro Monogatari

Ich war sehr skeptisch, was dieses Drama betraf. Ich kannte das Opening schon sehr lange und war begeistert von dem Lied. Doch die Storyline hat mir bis dahin noch nicht zugesprochen – ist es doch wieder ein Drama wo die Liebe im Hintergrund steht. Doch ich wurde von Nino überzeugt.

Wie schon in Stand Up! spielt auch hier Ninomiya Kazunari die Hauptrolle. Alles dreht sich um die Familie und deren Zusammenhalt.
Ein Junge aus armen Verhältnissen kommt in eine neue Schule. Und nicht nur das, er ist auch noch in der Elite-Klasse gelandet, in der prinzipiell nur Kinder von reichen Menschen sitzen, oder besonders strebsame Schüler. Taro hat Glück, dass seine Ausstrahlung der eines Prinzen gleich ist: Die gesamte Schule liegt ihm sofort zu Füßen und auch Ikegami Takako (gespielt von Tabe Mikako) wird auf ihn Aufmerksam und denkt wie jeder andere, er wäre ein Sohn aus reichem Hause. Ihr einziges Ziel ist es, reich zu heiraten. Sie will nicht wie ihre Mutter (gespielt von Shibata Rie) Enden: arm, geizig und normal. Für sie ist Taro ein Prinz. Auch Mimura-kun (Sakurai Sho) findet Taro sofort interessant – immerhin verwendet nicht jeder Schüler einen einfachen Karton als Federschachtel, was die anderen Mitschüler galant ignorieren. Selbst Ikegami denkt, Taro würde nur so handeln um zu wissen, wie sich arme Menschen fühlen
In jeder Episode gibt es eine neue Herausforderung für Taro, der hart für seine kranke Mutter und seine sechs jüngeren Geschwister arbeitet. Eine Freundschaft zwischen Mimura-kun, Taro und Ikegami-san entsteht, die für jeden etwas Positives bringt. Auch die Menschen in der Schule, wie Ikegamis Freundin, Mitschüler oder Taros Professorin werden positiv beeinflusst von der reifen Art des Protagonisten.

Mein erster Eindruck war, dass es ein nettes Drama ist, jedoch zu langweilig. Ikegami-san ist vollkommen entsetzt darüber, dass Taro ein armer Mensch ist und es wird viel Wirbel um seine armen Verhältnisse gemacht. Es gibt viele unrealistische Elemente, die das Drama für mich jedoch viel sehenswerter machen als erwartet.
Nino spielt seine Rolle als ärmlichen Prinzen wunderbar. Ich war auch sehr angetan von der Rolle seines Vaters, der in der späteren Geschichte doch immer wieder auftaucht. Minuspunkte gibt es so direkt also keine. Das Ende der Serie ist auf jeden Fall unerwartet und sehr rührend – man versucht noch viel mehr auf die Tränendrüse zu drücken als in vorhergehenden Episoden. Man fühlt sich als Familienmensch sicher wohl mit diesem Drama, da es in jeder Episode einen Grund gibt, sich von Taro-kuns Verhalten gerührt zu fühlen.
Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, da selbst Ikegami-san in der gesamten Geschichte eine gewisse Entwicklung durchmacht. Wenn man auf nervige Eltern verzichten möchte ist dieses Drama ganz sicher eines der Besten.

Yamada Taro Monogatari – Yamada Taro’s Story – ist mit 10 Episoden abgeschlossen. Die Taiwanesische Version davon heißt „Poor Prince Taro“. Ich empfehle euch, dass Opening „Happiness“ von Arashi anhört, da es wirklich ein sehr einnehmendes Lied ist und auch das PV süß gestaltet ist.

Das Opening - so zuckersüß wie die Serie selbst

Der Zauberblick des Prinzen - Taro in Aktion!


Mimura-kun macht sich sorgen um seinen Freund

Familie Yamada einmal geschlossen beisammen

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Mittwoch, 9. Januar 2008

Stand Up!



Stand Up! war eines der Dramen, das ich schon vor langer Zeit begonnen hatte und ewig lange nicht fertig wurde, weil die Subtitles gefehlt haben. Sehr ärgerlich, wie ich im Nachhinein sagen kann.

In Stand Up! wurden wohl die tollsten Schauspieler versammelt. Neben Ninomiya Kazunari der die Hauptperson Sho-chan spielt, findet man noch Yamashita Tomohisa alias Kenken, Oguri Shun alias Kouji und Narimiya Hiroki alias Hayato. Auch die weiblichen Parts sind gut besetzt mit Suzuki Anne und Becky, die verhältnismäßig zwar eine kleine, dafür aber niedliche Rolle hat, und noch andere großartige Schauspielerinnen wie Matsumoto Rio.
Chie (Suzuki Anne) steht überraschenderweise eines Tages vor der Tür ihres Freundes aus Kindertagen – Sho-chan – und zieht bei ihm ein. Sie will den Sommer bei ihm und ihren alten Freunden verbringen. Doch die Jungs haben in ihrem siebzehnten Lebensjahr andere Probleme als nur Chie zu unterhalten. Durch die strenge Aufsicht ihrer Eltern war es bisher unmöglich für die vier Jungs ihre Jungfräulichkeit zu verlieren und so sind sie in der gesamten Umgebung verschrien. Zuerst kämpfen Sho-chan und die anderen hart darum, jemanden zu finden der ihnen ihre Jungfräulichkeit nimmt. Besonders schön wäre es natürlich, wenn sie die Unschuld an eine Frau verlieren, die sie auch lieben. Und Sho-chan sieht in seiner Lehrerin genau die richtige Person dafür. Dabei bemerkt er nicht, dass Chie sich schon lange in ihn verliebt hat. Auch Hayato und die anderen wollen ihre Unschuld so schnell wie möglich verlieren, unterstützen sich gegenseitig und tappen doch von einem Fettnäpfchen ins nächste. Und auch die Eltern wachen weiterhin über ihre Kinder, was das Unternehmen „Jungfräulichkeit verlieren“ noch zusätzlich erschwert. Letztendlich gibt Hayato den Gedanken von Sex auf und gründet den „Purity Prservation Club“, in dem sie ihre Unschuld bewahren möchten, bis sie die richtige Person finden.

Man kann nur sagen, dass das Drama sehr lustig ist. Immer wieder sieht man die Dummheit der Charaktere, besonders von Hayato kommen geniale Ideen. Auch die Nebencharaktere sind lustig, sodass sich nicht nur ein Running Gag finden lässt. Ich war begeistert von der Story, obwohl das Ende eher seicht ist und plötzlich viel zu ernst für die vorigen Folgen ist – immerhin hat Chie einen Grund für ihren Besuch bei Sho-chan.
Ich hatte in dem Drama nur selten stellen die mich langweilten, so zum Beispiel die Besprechungen der Eltern oder die Beziehung von Sho-chans Eltern, trotzdem war es immer lustig eine neue Folge sehen zu können. Ich war enttäuscht, als ich auf die Folgen acht bis elf so lange warten musste, doch letztendlich hat es sich wirklich ausgezahlt, da es eines meiner Lieblingsdramen geworden ist – Yamapi spielt grandios seine Rolle als Eisenbahn-Freak, Nino ist ein niedlicher Sho-chan, der gut in die Hauptrolle passt und sich viele kluge Gedanken macht, selbst wenn er während seiner Liebeszeit zu seiner Lehrerin seltsame Dinge macht. Hiroki hat die seltsamste Rolle in der Geschichte, die mich persönlich am Meisten angesprochen hat. Und wer Oguri Shun schon einmal als niedlichen Baka sehen wollte, der muss sich dieses Drama sicher ansehen!!

Die Serie ist abgeschlossen in 11 Episoden, das Opening ist von Arashi „Kotoba Yori Taisetsu na Mono“ und ein toller Ohrwurm, den auch Nicht-Arashi Fans mögen werden.







Unsere Helden in Stand Up!: Hayato, Sho-kun, Chie, Kenken, Kou-kun



Der Purity Preservation Club mit allen fünf Mitgliedern!




Die Eltern wachen über alles was ihre Kinder tun, nur um sie vom Sex abzuhalten!





Kou-kun bekommt seine Chance bei einem Mädchen - ob er sie Verführt?




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Witch Amusement

Nachdem ich von My Girl so begeistert war, habe ich nach mehr Dramen dieser Art gesucht und bein auf Witch Amusement gestoßen. Es war vom selben Regisseur und versprach ähnlich gut zu sein. Jedenfalls auf den ersten Blick...

Die Geschäftsfrau Ma Yoo Hee wird in ihrem Unternehmen von allen nur "die Hexe" genannt, weil sie eine sehr raue Art hat mit ihren Untergebenen umzuspringen. Ebenso ist sie in der Männerwelt gefürchtet. Seit langer Zeit geht sie auf Blind Dates, um den richtigen Mann kennen zu lernen, aber mit ihrem sehr konservativem Kleidungsstil und ihrer schroffen Art verschreckt sie alle potentiellen Partner. Nachdem zudem ihr Haushälter das falsche Wasser gekauft hat, ist sie nun auch noch auf der Suche nach einem neuen. Allerdings findet sich keiner, der für sie arbeiten möchte.
Eines Tages stößt sie jedoch wortwörtlich mit Chae Moo Ryong zusammen. Um seine Schulden abzuarbeiten für die Beschädigung ihres Autos, fängt er an bei ihr als Haushälter zu arbeiten und wird kurz darauf auch noch ihr persönlicher Coach für Beziehungsangelegenheiten. Gleichzeitig hat er beschlossen seinen Traum zu verwirklichen Koch zu werden und sein Medizinstudium hinzuschmeißen. Allerdings dürfen seine Eltern davon nichts wissen, daher gibt er vor ein Jahr im Ausland zu studieren und zieht statt dessen bei Yoo Hee ein.
Er sorgt dafür, dass sie sich einer kompletten Verwandlung unterzieht und plötzlich interessieren sich auch ihr alter Freund Johnny Kruger und ihre erste Liebe Joon Ha für sie. Und nebenbei scheint Moo Ryong selbst gefühle für sie zu entwickeln...

Für mich klang das, was ich von Witch Amusement gelesen hatte sehr verheißungsvoll und daher dauerte es auch nicht lange, bis mich entschied diese Serie zu gucken. Allerdings sollte sich herausstellen, dass die Serie aus ihrer leider so guten Idee nicht viel gemacht hatte. Die Charaktere fand ich alle viel zu langweilig und vorhersehbar und besonders Yoo Hee, von der ich die meiste Entwicklung erwartet hatte, schien immer die gleiche zu bleiben (trotz Verwandlung). Sie war bis zum Ende egoistisch und ich habe weder verstanden, warum Moo Ryong sich in sie verliebt hat, noch inwiefern sie wirklich in ihn verliebt war. Johnny Kruger kam mir immer etwas unbeholfen vor und mir wollte einfach nicht in den Kopf, warum er sich nicht mehr um sie bemühte, wenn er wirklich in sie verknallt war. Und Joon Ha war sowieso scheinbar nur als "der Bösewicht" der Serie vorgesehen.
Der Rest des Dramas war ein ständiges hin und her zwischen allen Charakteren und es gab keine wirklichen Wendungen oder Höhepunkte, die es irgendwie spannend gemacht hätten für mich. Selbst das Ende fand ich langweilig und es brachte bei mir nur den Gedanken hervor: "Wie? War's das jetzt?"
Zusammenfassend kann ich sagen, dass Witch Amusement jetzt auch nicht das schlechteste Drama ist und es durchaus lustige Szenen hat. Ich kann auch nicht sagen, dass es mir überhaupt keinen Spaß gemacht hat das Drama zu schauen (besonders die ersten Folgen waren sehr amüsant und sehenswert), aber es gibt einfach bessere. Vielleicht hatte ich auch einfach nur zu viel erwartet. Wer also zu viel Zeit hat und partout kein besseres Drama findet, kann es sich anschauen, alle anderen sollten lieber erstmal die Dramen anschauen, die sich lohnen.

Sie wird nicht grundlos als "Hexe" bezeichnet...

Eine gute Miene zum Bösen Spiel beim Date mit der "Hexe" ist wohl angebracht.

It's Johnny!

Aus dem Entlein ist ein Schwan geworden... zumindest äußerlich.

LG, yummy

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Samstag, 5. Januar 2008

Delightful Girl Choon Hyang



Hallo! Ab und zu werde auch ich eine kleine Kritik und Empfehlung hier abgeben, um Yummy zu unterstützen und Dramen aufzulisten, die sie vielleicht noch nicht gesehen hat. Meine erste Dramakritik ist „Delightful Girl Choon Hyang“.

Ich habe lange Zeit gezögert weitere koreanische Dramen zu sehen, da ich meistens enttäuscht wurde und mich mit den Namen nicht zurechtfand. Aber nach „My Girl“ war meine Sucht geweckt und ich arbeitete mich weiter durch K-Dramen und landete bei Delightful Girl Choon Hyang, weil ich dort einige Schauspieler schon kannte.

In der 17-teiligen Serie dreht sich alles um Choon Hyang, die neben der Schule einige Jobs hat, um Geld zu verdienen. Sie ist überall sehr beliebt, da sie ein fleißiger Mensch ist und einen guten Charakter hat. Eines Tages kommt Mong Ryong an die Schule von Choon Hyang. Als kleiner Rebell und unartiger Junge fällt er überall auf und so wird auch die weibliche Hauptperson auf ihn aufmerksam. Als Mong Ryong eines Nachts betrunken bei der erkälteten Choon Hyang einschläft und am nächsten Morgen von den Eltern gefunden wird, entstehen die wildesten Gerüchte an der Schule und die Schulleitung sieht sich gezwungen, die beiden zu verweisen. Um dieses Übel zu verhindern beschließt Choon Hyang Mong Ryong zu heiraten. Sie einigen sich darauf in Zukunft sofort die Scheidung einzureichen, sobald der Ehepartner seine Liebe findet.
Choon Hyang und Mong Ryong leben in einem Haus, sind sich immer nahe und treffen doch auch andere Menschen. Die Tragödie beginnt, also Chae Rin, Mong Ryongs erste Liebe, beginnt sich für ihn zu interessieren und sich Choon Hyang bereits in ihren Mann verliebt hat. Doch auch Mong Ryong bekommt einen Rivalen, den Vorsitzenden von Dodo Enterprises, Hak Do. Sowohl Hak Do als auch Chae Rin halten das Drama spannend und es bleibt stets offen, ob Mong Ryong und Choon Hyang zusammen kommen.

Mir hat an dem Drama nicht nur der Hauptdarsteller gut gefallen. Es war ein ereignisreiches Drama und ich hatte nie das Gefühl, dass sich etwas wiederholt. Neben den grandiosen Hauptdarstellern muss man auch Mong Ryongs Vater loben, der wieder eine großartige Leistung bringt.
Die Musik in dem Drama ist – ähnlich wie bei My Girl – sehr zu empfehlen. Man wird mitgerissen von der Leidenschaft und bekommt auch oft etwas zu lachen, wenn die energische Choon Hyang ihre Wut an Mong Ryong auslässt. Auch wenn das Ende zu extrem ist und ein ewiger Leidensweg herrscht, bin ich zufrieden mit dem was passiert. Es ist auch zu empfehlen das Ende von My Girl nochmal zu sehen, wenn man dieses Drama gesehen hat, es wird plötzlich viel lustiger!
Empfehlen kann ich es jedem Romantiker, der bereits My Girl gemocht hat und der Jae Hee alias Mong Ryong gern hat.

Das Drama ist mit 17 Episoden abgeschlossen. Man findet die Serie auch unter dem Namen "Sassy Girl, Choon Hyang".


Hochzeit von Choon Hyang und Mong Ryong

Dodo in einer verzwickten Lage


Krisensitzung mit Freunden

Mong Ryong und seine erste Liebe Chae Rin

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Donnerstag, 3. Januar 2008

My Girl

Diese Drama war auch eines der ersten, dass ich gesehen habe und wurde schnell zu einem meiner Lieblingsdramen, weil ich Lee Da Hae als Joo Yoo-Rin einfach göttlich fand.

Joo Yoo-Rin reist seit ihrer Kindheit mit ihrem Vater durch die ganze Welt und hatte noch nie einen festen Wohnsitz. Über Wasser hält sie sich meist mit kleinen Jobs, allerdings ist das nicht so einfach, da ihr Vater bei Glücksspielen immer all ihr Geld verzockt. So ist sie auch diesmal wieder auf der Flucht vor den Geldeintreibern. Dabei stößt sie auf Seol Gong-chan, der auf der Suche nach seiner verschollenen Cousine ist, die sein Großvater vor seinem Tod nochmal zu Gesicht bekommen möchte. Als er "schmerzhaft" feststellt, dass Yoo-Rins Spezialität das Schwindeln ist, überzeugt er sie für ihn zu arbeiten. Und zwar als gefakte Cousine.
Problematisch wird es, als sie dann ihre Lüge mit immer neuen Lügen decken müssen und die beiden auch noch anfangen sich ineinander zu verlieben.

Was mir an diesem Drama am meisten gefallen hat, war wirklich die Schauspielerische Leistung von Lee Da Hae. Ich lag manchmal kugelnd vor Lachen auf dem Boden. Wenn sie ihre überzogenen Lügen auftischt ist sie einfach wunderbar und sie bringt sich immer wieder in die komischsten Situationen damit. Und dann hat die Serie auch noch meine romantische Ader angesprochen. Denn ziemlich früh wird klar, dass die beiden was für einander empfinden, aber sie beide es eigentlich nicht zugeben wollen. Und dann gab es da ja auch noch Seo Jung-Woo gespielt von Lee Joon Ki (hot!) der wohl auch die tragischste Rolle in dem Drama innehatte. Auch in Yoo-Rin verliebt, bekam er durch Zufall immer alles mit, was sich in ihrem Kopf und dem von Gong-Chan abspielte. Das waren dann immer die Situationen, in denen man ihn trösten wollte. Nur seinen Heiratsantrag fand ich dann ein bischen dämlich und untypisch für ihn. Aber gegen Ende hin muss ich sowieso sagen, wurde die Serie immer dramatischer und der lustige Aspekt wurde fast ganz ausgeblendet. Ich fand es nicht schlecht, aber ich hätte mir schon gewünscht, dass sie ihr Konzept vom Anfang auch am Ende noch durchgehalten hätten.
Ich kann dieses Drama allen empfehlen, die gerne Lachen, aber auch mit den Charakteren mitfiebern möchten.

Yoo-Rin unternimmt alles, damit das Flugzeug nicht ohne ihre Kunden abfliegt

Solche Ferngläser möchte ich auch

Wenn Yoo-Rin betrunken ist, klaut sie Sterne von Weihnachtsbäumen...

Als Huhn verkleidet rächt Yoo-Rin ihren Vater und schmeißt Autoscheiben ein

LG, yummy

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Mittwoch, 2. Januar 2008

200 Pounds Beauty

Als mich entschlossen habe, diesen Film zu schauen, hatte ich mit einer mäßigen Komödie oder ähnlichem gerechnet, aber ich hatte nicht erwartet, dass er mich so umhaut. Ich habe mich in diese "Hässliches-Entlein"-Geschichte, die in Korea mehrere Preise gewonnen hat, regelrecht verliebt.

Kang Han-Na ist eine eine übergewichtige Telefonsexangestellte und heimliches Gesangsdouble für das Popsternchen Ammy, das nicht singen kann. Eines Tages erniedrigt diese Han-Na auf der Geburtstagsparty ihres Managers, in dem Wissen, dass Han-Na in ihn verliebt ist. Als sie weinend auf der Toilette sitzt, bekommt sie mit, wie der Manager Ammy einbläut, sie solle netter zu Han-Na sein, obwohl sie ja nur ihre Stimme brauchen. Daraufhin ist Han-Na am Boden zerstört, will sie sich umbringen, als sie plötzlich einen Anruf von einem ihrer Telefonsexklienten erhält, der zufällig Schönheitschirurg ist. Sie erpresst ihn dann zunächst mit Telefonaufnahmen, um eine Rundumerneuerung zu bekommen, die er ihr nicht geben will. Aber als er dann hört, dass sie alles nur aus Liebe tut, willigt er schließlich ein. Nach einem ganzen Jahr voll Operationen, Sport etc. hat sie sich schließlich in eine komplette Veränderung durchgemacht. Sie ist schlank und wunderschön, nicht mal ihre beste Freundin erkennt sie wieder.
Als Jenny wird sie nun das neue Idol ihrer alten Plattenfirma, da Ammy aufgrund Han-Nas Verschwinden keine Auftritte mehr hatte. Nun ist sie auch wieder ihrem Manager näher. Aber wird er ihre falsche Schönheit lieben können?

Dieser Film ist sowohl lustig, als auch sehr romantisch. Natürlich ist er auch etwas unrealistisch, aber wenn man sich davon nicht stören lässt, kriegt man einen wunderbaren Film zu sehen. Die Weise, in der sich Han-Na benimmt ist einfach zu süß. Sowohl als sie noch dick ist, als auch später, wo sie dünn ist und immer von ihrer eigenen Schönheit ganz erstaunt ist. Was sie so sympathisch macht ist auch die Tatsache, dass sie so unsicher ist und naiv. Wie sie auf die Bühne kommt und sich bei Singen immer wieder zu ihrem Manager umdreht ist einfach zu niedlich. Und wenn Han-Na ihre Stimme erhebt, dann kriegt man einfach Gänsehaut. Besonders bei ihrem Hit Maria (Ein Cover der Band Blondie) läuft es einem heiß und kalt über den Rücken. Fans von The 1st Prince Of Coffee Shop wird vielleicht auffallen, dass genau dieses Lied von Eun-Chans Schwester bei diesem einen Casting gesungen wurde und ein weiteres Lied der Serie (Beautiful Girl) hat sie als Klingelton. Aber das nur am Rande.

Han-Na singt für ihren Manager


Ammys großer Auftritt

Bevor sie erkannt wird, klaut Han-Na lieber Motohelme

Jenny singt "Maria"

LG, yummy

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Kimi Wa Petto

Dieses Drama war eines meiner ersten. Es gab zwei Gründe, warum ich dieses Drama unbedingt sehen musste. Zum einen hatte ich gerade Gokusen gesehen mit Matsumoto Jun, von dem ich noch mehr sehen wollte und zum anderen besaß ich bereits den Manga zu Kimi Wa Petto, der zu meinen Lieblingscomics gehört. Und inzwischen gehört auch die Serie in die Kategorie Lieblingsdrama.

Das Drama hält sich in vielen Punkten sehr genau an den Manga, was mich als Fan von diesem durchaus begeistert hat. Iwaya Sumire ist Journalistin und wird auch hier zu Beginn von ihrem Freund sitzen gelassen, weil sie ihm "zu kompliziert" ist und er nicht damit klar kommt, einen schlechteren Job als sie zu haben. Ihr Chef baggert sie an und kriegt dafür ihre Faust ins Gesicht, woraufhin sie in ein abgelegenes Resort versetzt wird. Nach so einem schlimmen Tag kommt sie schließlich Heim und findet vor ihrem Haus einen Karton. Und wie ein hund liegt darin eingerollt ein junger Mann mit vielen Verletzungen. Weil er ihr leid tut nimmt sie ihn mit und pflegt ihn gesund. Als er jedoch wieder bei Kräften ist und trotzdem nicht gehen will, weil er sagt, er hätte sonst keinen Ort, macht sie mit ihm scherzhaft einen Vorschlag: Er darf bleiben, wenn er ihr Haustier wird. Zu ihrer Verwunderung geht er darauf ein und wird fortan ihr "Haustier" Momo.
Zu der Tatsache, dass sie ein menschliches Haustier hat komm dann noch hinzu, dass sie bald darauf ihre alte Liebe Hasumi Shigehito trifft und eine Beziehung anfängt. Allerdings darf er natürlich nicht wissen, dass sie einen 9 Jahre jüngeren Mann bei sich zu Hause hält...

Ein wirklich schön gemachtes Drama über Beziehungen, warum man sich manchmal anders verhält, als man ist und über das Glück, akzeptiert zu werden, so wie man ist. Takeshi Goda/Momo ist mit Matsumoto Jun auch wirklich sehr gut besetzt. Er spielt die Rolle des Jungen, der lieber von der Frau, die er liebt, als Hund betrachtet wird, als gar nicht bei ihr sein zu können, total klasse. Auch Iwaya wird als die Frau, die zur einen Seite kühl und berechnend ist im Job, aber total hilflos in Beziehungsdingen, von Koyuki sehr gut verkörpert. Nur mit Tanabe Seiichi, der Hasumi gespielt hat, konnte ich nicht richtig warm werden. Im Manga hatte er richtig Charakter, im Drama kommt er leider etwas flach rüber, was aber auch am Drehbuch gelegen haben kann.
Der einzige Punkt, der mich gestört hat, war der komische Psychologe mit seinem kleinen Hund. Er scheint nur dafür da zu sein, die Welt zu erklären und warum Menschen Haustiere lieben. Auf ihn hätte ich auch gut verzichten können.

Der Soundtrack von Bice ist übrigens ausgesprochen hörenswert und ich kann ihn nur weiterempfehlen. Nur dieses Abspann-J-Pop-Lied von V6 kann man sich klemmen.


So ein Hausttier möchte doch jede, oder?

Sumires neue Arbeit ist nicht immer angenehm

*schmus*

Sumire zeigt Momo ihre Pro-Wrestler-Tricks

LG, yummy

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