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gebloggte drama impressionen

Freitag, 23. Mai 2008

Anna-san no Omame

Anna-san no Omame war mir von Anfang an etwas suspekt, da ich von einer Freundin eine Szene mitten in der Handlung gezeigt bekam. Becky spielt in Höchstform ihre komplette Verrücktheit aus und auch sonst findet man in diesem Drama keinen normalen Menschen...

Anna-san (Anzu Saiyuri) ist ein außergewöhnlich hübsches Mädchen, klug und charmant. Ihre beste Freundin Riri dagegen ist einfach nur chaotisch, seltsam und versteht jedes Wort das man sagt anders, als man es meint. So passiert es, dass Riri denkt, Annas Freund wäre in sie verliebt. In jeder Folge treibt sie den armen Kyotaro (Kashiwabara Shuji) beinahe in den Wahnsinn, während Anna gelassen und ruhig bleibt, da Riri einfach ihre beste und einzige Freundin ist. Ihre Freundschaft ist sogar so stark, dass Anna ihren Freund freiwillig darum bittet, Riri zu beschützen. In jeder Episode werden Kyotaro und Riri weiter zusammengeschoben und dennoch wehrt sich Kyotaro tapfer gegen die Missverständnisse von Riri, die gar nicht merkt, dass die meisten Menschen sie nicht leiden können.

Ich muss sagen, es ist ein wunder, dass ich das Drama vollkommen heil überstanden habe. Riris Missverständnisse gehen derartig ins extreme, dass man Becky am liebsten auf den Mond schießen würde. Ich habe es selten geschafft, mehr als zwei Episoden am Stück zu sehen. Aber all das bedeutet nicht, dass das Drama schlecht war! Man braucht nur eine gesunde Vorliebe für verrücktes und muss Becky gerne sehen können. Oder man findet Kyotaro attraktiv, dann erleichtert es einem die Serie ungemein.
Ich bin begeistert von den ewigen Sprüchen die Riri im Lauf der Serie anbringt und auch die Routine, die in jeder Episode ist. Das Ende war ein wenig überraschend und auch sehr seltsam – aber wenn man sich die Serie im Ganzen vor Augen hält, ist es eher weniger verwunderlich, wie diese seltsame Geschichte ausgeht.

Vier von Fünf Sternen für Anna-san no Omame und Honey Empfehlung!!
(Bilder...uneinbringlich, vl. schaff ichs mal ein paar zu finden...)

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Freitag, 4. April 2008

Sore wa, totsuzen, arashi no you ni...

"It was sudden like a storm..."


Den Titel dieses Doramas habe ich mir nur mit viel Mühe gemerkt und auch nur, weil darin „arashi“ vorkam – eines der wenigen japanischen Wörter, das ich übersetzen kann.
Ich war sofort interessiert, als ich gelesen habe, dass Yamapi mitspielt. Obwohl er in diesem Drama noch jünger ist, sieht er unheimlich gut aus und spielt eine tolle Rolle! Ich mag seine Art zu schauspielern einfach. (Vielleicht habe ich deshalb beinahe nur Reviews über Doramas mit Yamapi? =P)

In dem Dorama geht es um Kozue – eine Frau, die verheiratet ist und mit ihrem Mann, Hideo, bei ihren Eltern und ihrer beinahe geschiedenen Schwester lebt. Sie hat einen unbedeutenden Job als Mädchen für alles bei einem Frauenmagazin und ihr Leben ist eigentlich so gut wie besiegelt. Doch dann trifft sie auf Takuma-kun (Yamashita Tomohisa), einen jungen Mann der in einer Tanzschule ein wenig Geld verdient und bereits bei Professionellen Tanzwettbewerben mitgemacht und auch gewonnen hat. Takuma-kun und Kozue laufen sich so öfter über den Weg, bis der junge Takuma merkt, dass er sich in Kozue verliebt hat – in eine verheiratete Frau, die bisher glücklich in ihrer Ehe war. Alles dreht sich um die Gefühle der beiden, und auch ein wenig um Takuma-kuns traurige Geschichte.
Ich persönlich sehe Yamapi einfach gerne, weshalb ich Sore wa, totsuzen, arashi no you ni gerne gesehen hab. Es hat mir auch ein wenig dieses Kribbeln der „verbotenen Liebe“ gegeben, das ich so gerne habe. Für jugendliche ist es ein wenig schwer zu verstehen, was Kozue fühlt und dennoch hab ich alle ihre Handlungen verstanden. Die ganze Geschichte ist sehr real gehalten, was mir besonders gegen Ende gut gefallen hat. Für ein Spitzendrama halte ich es nicht, aber es ist auf jeden Fall einen Blick wert, besonders wenn man Yamapi mag und wenn man solche Liebesdramen gerne sieht.


Kozue und Hideo bei einem ernsten Gespräch


Takuma-kun! <3

Das erste Treffen von Kozue und Takuma.

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Samstag, 26. Januar 2008

Proposal Daisakusen

Proposal Daisakusen ist ein rührendes Drama, in dem unmögliches wahr wird. So bekommt Iwase Ken (Yamashita Tomohisa) in seinem Leben eine zweite Chance. Als Gast bei der Hochzeit seiner besten Freundin und zugleich großen Liebe namens Yoshida Rei hat man es nicht leicht. Und immer wieder bereut er es, dass er in all den Jahren zuvor nie den Mut gehabt hat ihr zu gestehen, dass er sie liebt. Bei einer Bildershow der vergangenen Jahre wird Ken klar, wieviele Möglichkeiten er gehabt hätte und er betet zu Gott, dass er ihm noch eine zweite Chance gibt. Als ein Mann auftaucht und sich ihm als Fee der Kirche vorstellt, weiß Ken zuerst nicht, ob er vielleicht doch durchgedreht ist. Doch Ken ergreift die Chance, glaubt dem seltsamen Mann und tut, was er sagt. Mit seiner „Halleluja Chance!“ wird Ken zurück in die Zeit gezogen, in der das Bild gemacht wurde und darf so seine damaligen Fehler ausbessern. Die Fee erwähnte, dass er die Zukunft ändern könnte, wenn er in der Vergangenheit eingriff. Und so setzte Ken alles daran die Liebe von Rei zu gewinnen. Gemeinsam mit seinen Freunden erlebt er so nochmal seine Schulzeit und erkennt, wie wenig Macht er auf das Schicksal hat.
So darf Ken immer wieder in die Vergangenheit reisen und versuchen Rei für sich zu gewinnen.

Proposal Daisakusen gehört zu meinen Lieblingsdramen. Nicht nur, dass man von jeder Episode mitgerissen wird, sondern auch die Verzweiflung, die sich in einem selbst von Episode zu Episode aufbaut macht das Drama einmalig. Ken bekommt immer wieder die Chance in die Vergangenheit zu reisen und obwohl man denkt, er ändert nichts, verändert sich Stück für Stück immer wieder etwas.
Die Fee hat mich persönlich besonders amüsiert, da sie absolut nicht das darstellt, was man sich unter einer Fee vorstellt. Auch die guten Freunde von Rei und Ken sind liebenswert und spielen eine große Rolle, da sich selbst im Leben dieser etwas verändert, wenn Ken in die Fotos schlüpft.
Ich liebe nicht nur die Schauspieler, sondern auch die gesamte Handlung. Trotz der vielen Verzweiflung war es immer wieder schön eine weitere Folge zu sehen, die sowohl am Ende als auch am Anfang die hübsche Hochzeit Reis zeigt. Alle Daumen hoch für das Drama, man muss es wirklich einmal gesehen haben!
Wer sich für Musik begeistert sollte auch das Lied „Chiisana Koi no“ von Mongol800 einmal gehört haben. Es ist ein mitreißendes, altes Lied, das die Gefühle von Ken perfekt vermittelt.

Die "Gute Fee" der Serie

Iwase Ken, von Rei liebevoll Kenzo gennant

Das Brautpaar Rei und Tada-san

Die Fotos, in die Ken immer schlüpft...

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Dienstag, 15. Januar 2008

Yamada Taro Monogatari

Ich war sehr skeptisch, was dieses Drama betraf. Ich kannte das Opening schon sehr lange und war begeistert von dem Lied. Doch die Storyline hat mir bis dahin noch nicht zugesprochen – ist es doch wieder ein Drama wo die Liebe im Hintergrund steht. Doch ich wurde von Nino überzeugt.

Wie schon in Stand Up! spielt auch hier Ninomiya Kazunari die Hauptrolle. Alles dreht sich um die Familie und deren Zusammenhalt.
Ein Junge aus armen Verhältnissen kommt in eine neue Schule. Und nicht nur das, er ist auch noch in der Elite-Klasse gelandet, in der prinzipiell nur Kinder von reichen Menschen sitzen, oder besonders strebsame Schüler. Taro hat Glück, dass seine Ausstrahlung der eines Prinzen gleich ist: Die gesamte Schule liegt ihm sofort zu Füßen und auch Ikegami Takako (gespielt von Tabe Mikako) wird auf ihn Aufmerksam und denkt wie jeder andere, er wäre ein Sohn aus reichem Hause. Ihr einziges Ziel ist es, reich zu heiraten. Sie will nicht wie ihre Mutter (gespielt von Shibata Rie) Enden: arm, geizig und normal. Für sie ist Taro ein Prinz. Auch Mimura-kun (Sakurai Sho) findet Taro sofort interessant – immerhin verwendet nicht jeder Schüler einen einfachen Karton als Federschachtel, was die anderen Mitschüler galant ignorieren. Selbst Ikegami denkt, Taro würde nur so handeln um zu wissen, wie sich arme Menschen fühlen
In jeder Episode gibt es eine neue Herausforderung für Taro, der hart für seine kranke Mutter und seine sechs jüngeren Geschwister arbeitet. Eine Freundschaft zwischen Mimura-kun, Taro und Ikegami-san entsteht, die für jeden etwas Positives bringt. Auch die Menschen in der Schule, wie Ikegamis Freundin, Mitschüler oder Taros Professorin werden positiv beeinflusst von der reifen Art des Protagonisten.

Mein erster Eindruck war, dass es ein nettes Drama ist, jedoch zu langweilig. Ikegami-san ist vollkommen entsetzt darüber, dass Taro ein armer Mensch ist und es wird viel Wirbel um seine armen Verhältnisse gemacht. Es gibt viele unrealistische Elemente, die das Drama für mich jedoch viel sehenswerter machen als erwartet.
Nino spielt seine Rolle als ärmlichen Prinzen wunderbar. Ich war auch sehr angetan von der Rolle seines Vaters, der in der späteren Geschichte doch immer wieder auftaucht. Minuspunkte gibt es so direkt also keine. Das Ende der Serie ist auf jeden Fall unerwartet und sehr rührend – man versucht noch viel mehr auf die Tränendrüse zu drücken als in vorhergehenden Episoden. Man fühlt sich als Familienmensch sicher wohl mit diesem Drama, da es in jeder Episode einen Grund gibt, sich von Taro-kuns Verhalten gerührt zu fühlen.
Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, da selbst Ikegami-san in der gesamten Geschichte eine gewisse Entwicklung durchmacht. Wenn man auf nervige Eltern verzichten möchte ist dieses Drama ganz sicher eines der Besten.

Yamada Taro Monogatari – Yamada Taro’s Story – ist mit 10 Episoden abgeschlossen. Die Taiwanesische Version davon heißt „Poor Prince Taro“. Ich empfehle euch, dass Opening „Happiness“ von Arashi anhört, da es wirklich ein sehr einnehmendes Lied ist und auch das PV süß gestaltet ist.

Das Opening - so zuckersüß wie die Serie selbst

Der Zauberblick des Prinzen - Taro in Aktion!


Mimura-kun macht sich sorgen um seinen Freund

Familie Yamada einmal geschlossen beisammen

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Mittwoch, 9. Januar 2008

Stand Up!



Stand Up! war eines der Dramen, das ich schon vor langer Zeit begonnen hatte und ewig lange nicht fertig wurde, weil die Subtitles gefehlt haben. Sehr ärgerlich, wie ich im Nachhinein sagen kann.

In Stand Up! wurden wohl die tollsten Schauspieler versammelt. Neben Ninomiya Kazunari der die Hauptperson Sho-chan spielt, findet man noch Yamashita Tomohisa alias Kenken, Oguri Shun alias Kouji und Narimiya Hiroki alias Hayato. Auch die weiblichen Parts sind gut besetzt mit Suzuki Anne und Becky, die verhältnismäßig zwar eine kleine, dafür aber niedliche Rolle hat, und noch andere großartige Schauspielerinnen wie Matsumoto Rio.
Chie (Suzuki Anne) steht überraschenderweise eines Tages vor der Tür ihres Freundes aus Kindertagen – Sho-chan – und zieht bei ihm ein. Sie will den Sommer bei ihm und ihren alten Freunden verbringen. Doch die Jungs haben in ihrem siebzehnten Lebensjahr andere Probleme als nur Chie zu unterhalten. Durch die strenge Aufsicht ihrer Eltern war es bisher unmöglich für die vier Jungs ihre Jungfräulichkeit zu verlieren und so sind sie in der gesamten Umgebung verschrien. Zuerst kämpfen Sho-chan und die anderen hart darum, jemanden zu finden der ihnen ihre Jungfräulichkeit nimmt. Besonders schön wäre es natürlich, wenn sie die Unschuld an eine Frau verlieren, die sie auch lieben. Und Sho-chan sieht in seiner Lehrerin genau die richtige Person dafür. Dabei bemerkt er nicht, dass Chie sich schon lange in ihn verliebt hat. Auch Hayato und die anderen wollen ihre Unschuld so schnell wie möglich verlieren, unterstützen sich gegenseitig und tappen doch von einem Fettnäpfchen ins nächste. Und auch die Eltern wachen weiterhin über ihre Kinder, was das Unternehmen „Jungfräulichkeit verlieren“ noch zusätzlich erschwert. Letztendlich gibt Hayato den Gedanken von Sex auf und gründet den „Purity Prservation Club“, in dem sie ihre Unschuld bewahren möchten, bis sie die richtige Person finden.

Man kann nur sagen, dass das Drama sehr lustig ist. Immer wieder sieht man die Dummheit der Charaktere, besonders von Hayato kommen geniale Ideen. Auch die Nebencharaktere sind lustig, sodass sich nicht nur ein Running Gag finden lässt. Ich war begeistert von der Story, obwohl das Ende eher seicht ist und plötzlich viel zu ernst für die vorigen Folgen ist – immerhin hat Chie einen Grund für ihren Besuch bei Sho-chan.
Ich hatte in dem Drama nur selten stellen die mich langweilten, so zum Beispiel die Besprechungen der Eltern oder die Beziehung von Sho-chans Eltern, trotzdem war es immer lustig eine neue Folge sehen zu können. Ich war enttäuscht, als ich auf die Folgen acht bis elf so lange warten musste, doch letztendlich hat es sich wirklich ausgezahlt, da es eines meiner Lieblingsdramen geworden ist – Yamapi spielt grandios seine Rolle als Eisenbahn-Freak, Nino ist ein niedlicher Sho-chan, der gut in die Hauptrolle passt und sich viele kluge Gedanken macht, selbst wenn er während seiner Liebeszeit zu seiner Lehrerin seltsame Dinge macht. Hiroki hat die seltsamste Rolle in der Geschichte, die mich persönlich am Meisten angesprochen hat. Und wer Oguri Shun schon einmal als niedlichen Baka sehen wollte, der muss sich dieses Drama sicher ansehen!!

Die Serie ist abgeschlossen in 11 Episoden, das Opening ist von Arashi „Kotoba Yori Taisetsu na Mono“ und ein toller Ohrwurm, den auch Nicht-Arashi Fans mögen werden.







Unsere Helden in Stand Up!: Hayato, Sho-kun, Chie, Kenken, Kou-kun



Der Purity Preservation Club mit allen fünf Mitgliedern!




Die Eltern wachen über alles was ihre Kinder tun, nur um sie vom Sex abzuhalten!





Kou-kun bekommt seine Chance bei einem Mädchen - ob er sie Verführt?




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Donnerstag, 3. Januar 2008

LIAR GAME

Da ich mal wieder zu viele koreanische Dramen gesehen hatte, die manchmal etwas schwer im Magen liegen mit ihrer gefühlsbetonten Art, war es für mich mal wieder Zeit für etwas japanisches. Meine Wahl fiel auf LIAR GAME, ein Drama, das Spannung versprach:

Eines Tages erhält Kanzaki Nao, ein sehr ehrliches und vor allem sehr naives Mädchen, eine Millionen Yen mit der Information, sie wäre dazu ausgewählt worden am sogenannten LIAR GAME teilzunehmen. Das Ziel dieses Spiel ist es, andere Kandidaten um deren 1 Mio. zu betrügen. Am Ende des Spiels muss man sein Geld wieder zurück geben und wer etwas erbeutet hat, darf es behalten, wer seine Mio. nicht mehr hat, sitzt auf einmal auf 1 Mio. Yen Schulden.
Als Kanzaki erfährt, dass ihr ehemaliger Lehrer ihr Gegenspieler ist, ist sie erleichtert und wendet sich an ihn. Er bietet ihr an, ihr Geld auf eine Bank zu bringen, wo es sicher ist, aber das ist natürlich nur ein Trick, auf den die Naive Kanzaki leicht reinfällt.
Um ihre Millionen betrogen, sucht sie Hilfe bei dem professionellen Betrüger Akiyama Shinichi, der bereits Firmen um ihr Vermögen gebracht hat...

Dieses Drama kam zur Abwechslung mal ganz ohne Gefühlsduselei aus, weil sie sie auch gar nicht nötig hatte. Es war spannend genug, mitzuverfolgen, wie die Menschen sich gegenseitig Betrügen und es hat mir Spaß gemacht, mitzuraten, was für eine Strategie wohl jeder verfolgt. Es war bewundernswert, wie clever Shinichi war und fast zum Schreien, wie naiv im Gegensatz dazu Nao sich benahm.
Die Serie ist in sehr unnatürlichen Farben gehalten und die Kameraeinstellungen haben mir manchmal Kopfschmerzen bereitet, wenn etwa ganz nah an einen Fernseher rangezoomt wurde (kann aber auch daran gelegen haben, dass ich dieses Drama nur in schlechter Qualität als Onlinestream geschaut habe). Auch die Musik ist ungewöhnlich, aber dennoch sehr passend und gut gemacht. Im gesamten hatte ich das Gefühl, ich hätte mehr ein Kunstwerk betrachtet, als einfach nur eine Serie.
Es ist jetzt nicht das Drama, das den tiefsten Eindruck bei mir hinterlassen hat und an das ich immer wieder denken werde, aber es war auf jeden Fall Wert, es einmal gesehen zu haben.

Wer kann bei soviel Geld noch einen klaren Kopf behalten?

Aber zum Glück gibt es ja nette Lehrer, die sich um sowas kümmern.

Der Betrüger und das naive Mädchen.

Können sie gemeinsam das Geld zurückbekomen?

LG, yummy

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Mittwoch, 2. Januar 2008

Kimi Wa Petto

Dieses Drama war eines meiner ersten. Es gab zwei Gründe, warum ich dieses Drama unbedingt sehen musste. Zum einen hatte ich gerade Gokusen gesehen mit Matsumoto Jun, von dem ich noch mehr sehen wollte und zum anderen besaß ich bereits den Manga zu Kimi Wa Petto, der zu meinen Lieblingscomics gehört. Und inzwischen gehört auch die Serie in die Kategorie Lieblingsdrama.

Das Drama hält sich in vielen Punkten sehr genau an den Manga, was mich als Fan von diesem durchaus begeistert hat. Iwaya Sumire ist Journalistin und wird auch hier zu Beginn von ihrem Freund sitzen gelassen, weil sie ihm "zu kompliziert" ist und er nicht damit klar kommt, einen schlechteren Job als sie zu haben. Ihr Chef baggert sie an und kriegt dafür ihre Faust ins Gesicht, woraufhin sie in ein abgelegenes Resort versetzt wird. Nach so einem schlimmen Tag kommt sie schließlich Heim und findet vor ihrem Haus einen Karton. Und wie ein hund liegt darin eingerollt ein junger Mann mit vielen Verletzungen. Weil er ihr leid tut nimmt sie ihn mit und pflegt ihn gesund. Als er jedoch wieder bei Kräften ist und trotzdem nicht gehen will, weil er sagt, er hätte sonst keinen Ort, macht sie mit ihm scherzhaft einen Vorschlag: Er darf bleiben, wenn er ihr Haustier wird. Zu ihrer Verwunderung geht er darauf ein und wird fortan ihr "Haustier" Momo.
Zu der Tatsache, dass sie ein menschliches Haustier hat komm dann noch hinzu, dass sie bald darauf ihre alte Liebe Hasumi Shigehito trifft und eine Beziehung anfängt. Allerdings darf er natürlich nicht wissen, dass sie einen 9 Jahre jüngeren Mann bei sich zu Hause hält...

Ein wirklich schön gemachtes Drama über Beziehungen, warum man sich manchmal anders verhält, als man ist und über das Glück, akzeptiert zu werden, so wie man ist. Takeshi Goda/Momo ist mit Matsumoto Jun auch wirklich sehr gut besetzt. Er spielt die Rolle des Jungen, der lieber von der Frau, die er liebt, als Hund betrachtet wird, als gar nicht bei ihr sein zu können, total klasse. Auch Iwaya wird als die Frau, die zur einen Seite kühl und berechnend ist im Job, aber total hilflos in Beziehungsdingen, von Koyuki sehr gut verkörpert. Nur mit Tanabe Seiichi, der Hasumi gespielt hat, konnte ich nicht richtig warm werden. Im Manga hatte er richtig Charakter, im Drama kommt er leider etwas flach rüber, was aber auch am Drehbuch gelegen haben kann.
Der einzige Punkt, der mich gestört hat, war der komische Psychologe mit seinem kleinen Hund. Er scheint nur dafür da zu sein, die Welt zu erklären und warum Menschen Haustiere lieben. Auf ihn hätte ich auch gut verzichten können.

Der Soundtrack von Bice ist übrigens ausgesprochen hörenswert und ich kann ihn nur weiterempfehlen. Nur dieses Abspann-J-Pop-Lied von V6 kann man sich klemmen.


So ein Hausttier möchte doch jede, oder?

Sumires neue Arbeit ist nicht immer angenehm

*schmus*

Sumire zeigt Momo ihre Pro-Wrestler-Tricks

LG, yummy

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