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gebloggte drama impressionen

Samstag, 26. Januar 2008

Proposal Daisakusen

Proposal Daisakusen ist ein rührendes Drama, in dem unmögliches wahr wird. So bekommt Iwase Ken (Yamashita Tomohisa) in seinem Leben eine zweite Chance. Als Gast bei der Hochzeit seiner besten Freundin und zugleich großen Liebe namens Yoshida Rei hat man es nicht leicht. Und immer wieder bereut er es, dass er in all den Jahren zuvor nie den Mut gehabt hat ihr zu gestehen, dass er sie liebt. Bei einer Bildershow der vergangenen Jahre wird Ken klar, wieviele Möglichkeiten er gehabt hätte und er betet zu Gott, dass er ihm noch eine zweite Chance gibt. Als ein Mann auftaucht und sich ihm als Fee der Kirche vorstellt, weiß Ken zuerst nicht, ob er vielleicht doch durchgedreht ist. Doch Ken ergreift die Chance, glaubt dem seltsamen Mann und tut, was er sagt. Mit seiner „Halleluja Chance!“ wird Ken zurück in die Zeit gezogen, in der das Bild gemacht wurde und darf so seine damaligen Fehler ausbessern. Die Fee erwähnte, dass er die Zukunft ändern könnte, wenn er in der Vergangenheit eingriff. Und so setzte Ken alles daran die Liebe von Rei zu gewinnen. Gemeinsam mit seinen Freunden erlebt er so nochmal seine Schulzeit und erkennt, wie wenig Macht er auf das Schicksal hat.
So darf Ken immer wieder in die Vergangenheit reisen und versuchen Rei für sich zu gewinnen.

Proposal Daisakusen gehört zu meinen Lieblingsdramen. Nicht nur, dass man von jeder Episode mitgerissen wird, sondern auch die Verzweiflung, die sich in einem selbst von Episode zu Episode aufbaut macht das Drama einmalig. Ken bekommt immer wieder die Chance in die Vergangenheit zu reisen und obwohl man denkt, er ändert nichts, verändert sich Stück für Stück immer wieder etwas.
Die Fee hat mich persönlich besonders amüsiert, da sie absolut nicht das darstellt, was man sich unter einer Fee vorstellt. Auch die guten Freunde von Rei und Ken sind liebenswert und spielen eine große Rolle, da sich selbst im Leben dieser etwas verändert, wenn Ken in die Fotos schlüpft.
Ich liebe nicht nur die Schauspieler, sondern auch die gesamte Handlung. Trotz der vielen Verzweiflung war es immer wieder schön eine weitere Folge zu sehen, die sowohl am Ende als auch am Anfang die hübsche Hochzeit Reis zeigt. Alle Daumen hoch für das Drama, man muss es wirklich einmal gesehen haben!
Wer sich für Musik begeistert sollte auch das Lied „Chiisana Koi no“ von Mongol800 einmal gehört haben. Es ist ein mitreißendes, altes Lied, das die Gefühle von Ken perfekt vermittelt.

Die "Gute Fee" der Serie

Iwase Ken, von Rei liebevoll Kenzo gennant

Das Brautpaar Rei und Tada-san

Die Fotos, in die Ken immer schlüpft...

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Dienstag, 15. Januar 2008

Yamada Taro Monogatari

Ich war sehr skeptisch, was dieses Drama betraf. Ich kannte das Opening schon sehr lange und war begeistert von dem Lied. Doch die Storyline hat mir bis dahin noch nicht zugesprochen – ist es doch wieder ein Drama wo die Liebe im Hintergrund steht. Doch ich wurde von Nino überzeugt.

Wie schon in Stand Up! spielt auch hier Ninomiya Kazunari die Hauptrolle. Alles dreht sich um die Familie und deren Zusammenhalt.
Ein Junge aus armen Verhältnissen kommt in eine neue Schule. Und nicht nur das, er ist auch noch in der Elite-Klasse gelandet, in der prinzipiell nur Kinder von reichen Menschen sitzen, oder besonders strebsame Schüler. Taro hat Glück, dass seine Ausstrahlung der eines Prinzen gleich ist: Die gesamte Schule liegt ihm sofort zu Füßen und auch Ikegami Takako (gespielt von Tabe Mikako) wird auf ihn Aufmerksam und denkt wie jeder andere, er wäre ein Sohn aus reichem Hause. Ihr einziges Ziel ist es, reich zu heiraten. Sie will nicht wie ihre Mutter (gespielt von Shibata Rie) Enden: arm, geizig und normal. Für sie ist Taro ein Prinz. Auch Mimura-kun (Sakurai Sho) findet Taro sofort interessant – immerhin verwendet nicht jeder Schüler einen einfachen Karton als Federschachtel, was die anderen Mitschüler galant ignorieren. Selbst Ikegami denkt, Taro würde nur so handeln um zu wissen, wie sich arme Menschen fühlen
In jeder Episode gibt es eine neue Herausforderung für Taro, der hart für seine kranke Mutter und seine sechs jüngeren Geschwister arbeitet. Eine Freundschaft zwischen Mimura-kun, Taro und Ikegami-san entsteht, die für jeden etwas Positives bringt. Auch die Menschen in der Schule, wie Ikegamis Freundin, Mitschüler oder Taros Professorin werden positiv beeinflusst von der reifen Art des Protagonisten.

Mein erster Eindruck war, dass es ein nettes Drama ist, jedoch zu langweilig. Ikegami-san ist vollkommen entsetzt darüber, dass Taro ein armer Mensch ist und es wird viel Wirbel um seine armen Verhältnisse gemacht. Es gibt viele unrealistische Elemente, die das Drama für mich jedoch viel sehenswerter machen als erwartet.
Nino spielt seine Rolle als ärmlichen Prinzen wunderbar. Ich war auch sehr angetan von der Rolle seines Vaters, der in der späteren Geschichte doch immer wieder auftaucht. Minuspunkte gibt es so direkt also keine. Das Ende der Serie ist auf jeden Fall unerwartet und sehr rührend – man versucht noch viel mehr auf die Tränendrüse zu drücken als in vorhergehenden Episoden. Man fühlt sich als Familienmensch sicher wohl mit diesem Drama, da es in jeder Episode einen Grund gibt, sich von Taro-kuns Verhalten gerührt zu fühlen.
Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, da selbst Ikegami-san in der gesamten Geschichte eine gewisse Entwicklung durchmacht. Wenn man auf nervige Eltern verzichten möchte ist dieses Drama ganz sicher eines der Besten.

Yamada Taro Monogatari – Yamada Taro’s Story – ist mit 10 Episoden abgeschlossen. Die Taiwanesische Version davon heißt „Poor Prince Taro“. Ich empfehle euch, dass Opening „Happiness“ von Arashi anhört, da es wirklich ein sehr einnehmendes Lied ist und auch das PV süß gestaltet ist.

Das Opening - so zuckersüß wie die Serie selbst

Der Zauberblick des Prinzen - Taro in Aktion!


Mimura-kun macht sich sorgen um seinen Freund

Familie Yamada einmal geschlossen beisammen

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Mittwoch, 9. Januar 2008

Witch Amusement

Nachdem ich von My Girl so begeistert war, habe ich nach mehr Dramen dieser Art gesucht und bein auf Witch Amusement gestoßen. Es war vom selben Regisseur und versprach ähnlich gut zu sein. Jedenfalls auf den ersten Blick...

Die Geschäftsfrau Ma Yoo Hee wird in ihrem Unternehmen von allen nur "die Hexe" genannt, weil sie eine sehr raue Art hat mit ihren Untergebenen umzuspringen. Ebenso ist sie in der Männerwelt gefürchtet. Seit langer Zeit geht sie auf Blind Dates, um den richtigen Mann kennen zu lernen, aber mit ihrem sehr konservativem Kleidungsstil und ihrer schroffen Art verschreckt sie alle potentiellen Partner. Nachdem zudem ihr Haushälter das falsche Wasser gekauft hat, ist sie nun auch noch auf der Suche nach einem neuen. Allerdings findet sich keiner, der für sie arbeiten möchte.
Eines Tages stößt sie jedoch wortwörtlich mit Chae Moo Ryong zusammen. Um seine Schulden abzuarbeiten für die Beschädigung ihres Autos, fängt er an bei ihr als Haushälter zu arbeiten und wird kurz darauf auch noch ihr persönlicher Coach für Beziehungsangelegenheiten. Gleichzeitig hat er beschlossen seinen Traum zu verwirklichen Koch zu werden und sein Medizinstudium hinzuschmeißen. Allerdings dürfen seine Eltern davon nichts wissen, daher gibt er vor ein Jahr im Ausland zu studieren und zieht statt dessen bei Yoo Hee ein.
Er sorgt dafür, dass sie sich einer kompletten Verwandlung unterzieht und plötzlich interessieren sich auch ihr alter Freund Johnny Kruger und ihre erste Liebe Joon Ha für sie. Und nebenbei scheint Moo Ryong selbst gefühle für sie zu entwickeln...

Für mich klang das, was ich von Witch Amusement gelesen hatte sehr verheißungsvoll und daher dauerte es auch nicht lange, bis mich entschied diese Serie zu gucken. Allerdings sollte sich herausstellen, dass die Serie aus ihrer leider so guten Idee nicht viel gemacht hatte. Die Charaktere fand ich alle viel zu langweilig und vorhersehbar und besonders Yoo Hee, von der ich die meiste Entwicklung erwartet hatte, schien immer die gleiche zu bleiben (trotz Verwandlung). Sie war bis zum Ende egoistisch und ich habe weder verstanden, warum Moo Ryong sich in sie verliebt hat, noch inwiefern sie wirklich in ihn verliebt war. Johnny Kruger kam mir immer etwas unbeholfen vor und mir wollte einfach nicht in den Kopf, warum er sich nicht mehr um sie bemühte, wenn er wirklich in sie verknallt war. Und Joon Ha war sowieso scheinbar nur als "der Bösewicht" der Serie vorgesehen.
Der Rest des Dramas war ein ständiges hin und her zwischen allen Charakteren und es gab keine wirklichen Wendungen oder Höhepunkte, die es irgendwie spannend gemacht hätten für mich. Selbst das Ende fand ich langweilig und es brachte bei mir nur den Gedanken hervor: "Wie? War's das jetzt?"
Zusammenfassend kann ich sagen, dass Witch Amusement jetzt auch nicht das schlechteste Drama ist und es durchaus lustige Szenen hat. Ich kann auch nicht sagen, dass es mir überhaupt keinen Spaß gemacht hat das Drama zu schauen (besonders die ersten Folgen waren sehr amüsant und sehenswert), aber es gibt einfach bessere. Vielleicht hatte ich auch einfach nur zu viel erwartet. Wer also zu viel Zeit hat und partout kein besseres Drama findet, kann es sich anschauen, alle anderen sollten lieber erstmal die Dramen anschauen, die sich lohnen.

Sie wird nicht grundlos als "Hexe" bezeichnet...

Eine gute Miene zum Bösen Spiel beim Date mit der "Hexe" ist wohl angebracht.

It's Johnny!

Aus dem Entlein ist ein Schwan geworden... zumindest äußerlich.

LG, yummy

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Donnerstag, 3. Januar 2008

LIAR GAME

Da ich mal wieder zu viele koreanische Dramen gesehen hatte, die manchmal etwas schwer im Magen liegen mit ihrer gefühlsbetonten Art, war es für mich mal wieder Zeit für etwas japanisches. Meine Wahl fiel auf LIAR GAME, ein Drama, das Spannung versprach:

Eines Tages erhält Kanzaki Nao, ein sehr ehrliches und vor allem sehr naives Mädchen, eine Millionen Yen mit der Information, sie wäre dazu ausgewählt worden am sogenannten LIAR GAME teilzunehmen. Das Ziel dieses Spiel ist es, andere Kandidaten um deren 1 Mio. zu betrügen. Am Ende des Spiels muss man sein Geld wieder zurück geben und wer etwas erbeutet hat, darf es behalten, wer seine Mio. nicht mehr hat, sitzt auf einmal auf 1 Mio. Yen Schulden.
Als Kanzaki erfährt, dass ihr ehemaliger Lehrer ihr Gegenspieler ist, ist sie erleichtert und wendet sich an ihn. Er bietet ihr an, ihr Geld auf eine Bank zu bringen, wo es sicher ist, aber das ist natürlich nur ein Trick, auf den die Naive Kanzaki leicht reinfällt.
Um ihre Millionen betrogen, sucht sie Hilfe bei dem professionellen Betrüger Akiyama Shinichi, der bereits Firmen um ihr Vermögen gebracht hat...

Dieses Drama kam zur Abwechslung mal ganz ohne Gefühlsduselei aus, weil sie sie auch gar nicht nötig hatte. Es war spannend genug, mitzuverfolgen, wie die Menschen sich gegenseitig Betrügen und es hat mir Spaß gemacht, mitzuraten, was für eine Strategie wohl jeder verfolgt. Es war bewundernswert, wie clever Shinichi war und fast zum Schreien, wie naiv im Gegensatz dazu Nao sich benahm.
Die Serie ist in sehr unnatürlichen Farben gehalten und die Kameraeinstellungen haben mir manchmal Kopfschmerzen bereitet, wenn etwa ganz nah an einen Fernseher rangezoomt wurde (kann aber auch daran gelegen haben, dass ich dieses Drama nur in schlechter Qualität als Onlinestream geschaut habe). Auch die Musik ist ungewöhnlich, aber dennoch sehr passend und gut gemacht. Im gesamten hatte ich das Gefühl, ich hätte mehr ein Kunstwerk betrachtet, als einfach nur eine Serie.
Es ist jetzt nicht das Drama, das den tiefsten Eindruck bei mir hinterlassen hat und an das ich immer wieder denken werde, aber es war auf jeden Fall Wert, es einmal gesehen zu haben.

Wer kann bei soviel Geld noch einen klaren Kopf behalten?

Aber zum Glück gibt es ja nette Lehrer, die sich um sowas kümmern.

Der Betrüger und das naive Mädchen.

Können sie gemeinsam das Geld zurückbekomen?

LG, yummy

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