~ drama blog ~

gebloggte drama impressionen

Freitag, 4. April 2008

Sore wa, totsuzen, arashi no you ni...

"It was sudden like a storm..."


Den Titel dieses Doramas habe ich mir nur mit viel Mühe gemerkt und auch nur, weil darin „arashi“ vorkam – eines der wenigen japanischen Wörter, das ich übersetzen kann.
Ich war sofort interessiert, als ich gelesen habe, dass Yamapi mitspielt. Obwohl er in diesem Drama noch jünger ist, sieht er unheimlich gut aus und spielt eine tolle Rolle! Ich mag seine Art zu schauspielern einfach. (Vielleicht habe ich deshalb beinahe nur Reviews über Doramas mit Yamapi? =P)

In dem Dorama geht es um Kozue – eine Frau, die verheiratet ist und mit ihrem Mann, Hideo, bei ihren Eltern und ihrer beinahe geschiedenen Schwester lebt. Sie hat einen unbedeutenden Job als Mädchen für alles bei einem Frauenmagazin und ihr Leben ist eigentlich so gut wie besiegelt. Doch dann trifft sie auf Takuma-kun (Yamashita Tomohisa), einen jungen Mann der in einer Tanzschule ein wenig Geld verdient und bereits bei Professionellen Tanzwettbewerben mitgemacht und auch gewonnen hat. Takuma-kun und Kozue laufen sich so öfter über den Weg, bis der junge Takuma merkt, dass er sich in Kozue verliebt hat – in eine verheiratete Frau, die bisher glücklich in ihrer Ehe war. Alles dreht sich um die Gefühle der beiden, und auch ein wenig um Takuma-kuns traurige Geschichte.
Ich persönlich sehe Yamapi einfach gerne, weshalb ich Sore wa, totsuzen, arashi no you ni gerne gesehen hab. Es hat mir auch ein wenig dieses Kribbeln der „verbotenen Liebe“ gegeben, das ich so gerne habe. Für jugendliche ist es ein wenig schwer zu verstehen, was Kozue fühlt und dennoch hab ich alle ihre Handlungen verstanden. Die ganze Geschichte ist sehr real gehalten, was mir besonders gegen Ende gut gefallen hat. Für ein Spitzendrama halte ich es nicht, aber es ist auf jeden Fall einen Blick wert, besonders wenn man Yamapi mag und wenn man solche Liebesdramen gerne sieht.


Kozue und Hideo bei einem ernsten Gespräch


Takuma-kun! <3

Das erste Treffen von Kozue und Takuma.

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Sonntag, 20. Januar 2008

Sweet 18

Eigentlich hatte ich gar nicht vor diese Serie zu schauen, als ich die Beschreibung im Drama Wiki las. Und auch das Bild dort war nicht wirklich ansprechend (auf dem Bild sind beide Hauptcharaktere wirklich nicht sehr gut getroffen). Nachdem aber in mehreren Foren diese Serie empfohlen wurde, habe ich sie mir dann doch angeschaut. Zum Glück!

Als Yoon Jung-Sook geboren wird, beschließen ihr Großvater und dessen bester Freund, das Oberhaupt der Familie Kwon, dass ihre Enkel später einmal heiraten sollen. Jung-Sooks Familie jedoch muss aus finanziellen Gründen fliehen und verliert so den Kontakt mit den Kwons.
Achtzehn Jahre später ist Jung-Sook ein rebellisches und stures Mädchen, Anführerin einer Mädchenclique und ziemlich schlecht in der Schule. Hyuk-Joon hingegen, ihr versprochener Ehemann von dem sie noch nichts ahnt, ist das genaue Gegenteil. Er hat einen ziemlich hohen Rang bei der Polizei und liest alte koreanische Schriften. Als sie das erste Mal aufeinandertreffen, trägt Hyuk-Joon gerade seine traditionelle Kleidung, weil sein Auto abgeschleppt wurde und er in dieser Kleidung nach Hause laufen musste. An einer Straßenecke rennen sie genau in einander und Jung-Sook verliebt sich in den geheimnisvollen Fremden im koreanischen Hanbok, der sich hinter einem Fächer versteckt. Als sie das nächste mal aufeinanderstoßen, ist die Begegnung allerdings unangenehmer. Bei einer Razzia in einer Diskothek wird sie von ihm mit ihren Freundinnen erwischt, die sich als älter ausgegeben hatten, um hinein zu gelangen.
Als wenig später beide zu einem Treffen kommen, wo sie ihren zukünftigen Ehepartner kennenlernen sollen und einander Gegenüber sind, könnte die Ablehnung kaum größer sein. Sie hält ihn für einen kompletten Spießer und er sie für ein unreifes Kind. Und so beschließen beide, dass sie gegen den Willen des Großvaters nie heiraten werden.
Wenig später findet Jung-Sook jedoch heraus, dass der geheimnisvolle Fremde ausgerechnet Hyuk-Joon ist und sie beginnt alles zu unternehmen, damit die arrangierte Heirat doch noch stattfindet.
Einmal verheiratet, gibt es für Jung-Sook weiterhin Schwierigkeiten, wie die böse Schwägerin, die noch bösere Ex ihres Mannes und generell das Problem die Liebe von Hyuk-Joon zu gewinnen.

Dieses Drama ist eines der witzigsten dass ich kenne. Ich glaube, ich habe bei wenigen Dramen so viel gelacht. Jung-Sook ist sehr gut gespielt und man findet sie durchweg sympathisch mit ihrer flausigen Art und auch wenn ihrer Einfälle oft komisch sind, konnte ich sie doch immer nachvollziehen. Hyuk-Joon ist auch ein Charakter, den man gern haben muss. Selbst sehr unsicher, was seine Ehe angeht und wie er sich verhalten soll, lässt er sich oft seltsame Tipps von seinem Kollegen geben, die er aber zum Glück nicht immer durchzieht. Und es muss keiner Angst haben, dass dieses Drama zu traditionell ist. Es hat zwar einige traditionelle Elemente, aber gerade die haben es für mich noch spannender gemacht, weil ich so noch mehr über koreanische Kultur erfahren konnte, in einem an sich doch sehr modernen Drama. Selbst die arrangierte Heirat, die ich vermutlich nie komplett verstehen werde, ist sehr nachvollziehbar rübergebracht. Also sollte sich keiner davon abhalten lassen und dieses Drama gucken. Es kriegt von mir eine ganz klare Empfehlung!


So ein Heiratsversprechen braucht viel Sorgfalt


Jung-Sook weiß, wie sie sich Zutritt zu verschlossenen Wohnungen verschaffen kann.


Cool und sexy: Hyuk-Joon

Und er kann sogar singen *schmacht*

LG, yummy

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Mittwoch, 2. Januar 2008

Love Contract

Dieses Drama habe ich angefangen zu gucken, weil ich Ariel Lin mal in einer ernsthaften Rolle sehen wollte. Und weil Mike He natürlich auch nicht zu verachten ist *hehe*.

Das Drama dreht sich um Xiao Feng, ein starrköpfiges Mädchen, das die Leiterin eines Kendo Clubs ist. Sie trägt oftmals eine Perücke, um ihre langen Haare zu verbergen, wenn sie nicht von Jungs angemacht werden möchte. In ihrem Freundeskreis ist die Anführerin mit ihrer fordernden und schroffen Art. Trotzdem sehnt sie sich nach Liebe, was sie eines Abends laut in die Welt hinausbrüllt. Und genau deshalb beschließen ihre Freunde, den Leiter des Schwimmclubs, Ah Ken in einen "Liebesvertrag" zu verwickeln. Denn er braucht dringend Mitglieder, da bei seinen Methoden niemand länger als einen Tag in seinem Club bleibt. Sie versprechen ihm also Mitglieder zu besorgen, wenn er Xiao Fengs ständiger Begleiter wird. Davon hält sie aber gar nichts, bis er sich schließlich in sie verliebt und der Vertrag für ihn nur noch nebensächlich ist.

Zu Beginn hab ich dieses Drama sehr gemocht. Die Art wie es gemacht ist, ist liebevoll, das Intro ist wunderschön, genauso wie der Abspann. Der ganze Soundtrack ist empfehlenswert. Den kann man sich auch besorgen, wenn man die Serie nicht gesehen hat.
Das Drama selbst erzählt eine schöne Geschichte von sehr verletzlichen Menschen un einige Stellen sind wirklich bewegend. Trotzdem kann ich dieses Drama nicht wirklich empfehlen und als ich es zu Ende gesehen hatte, fand ich es schon fast miserabel. Das traurige ist, dass das nur an den letzten zwei Episoden liegt, die einfach hanebüchener Unsinn sind und die ganze, wundervoll aufgebaute Story zunichte machen. Ich hatte wirklich das Gefühl, den Machern ist einfach nichts mehr eingefallen. Und das "Happy End", welches sie noch hinterher geschoben haben, war wirklich ein Witz. Auf der anderen Seite fand ich Mike He in diesem Drama viel besser als in Devil Beside You, welches meiner Meinung nach überbewertet ist (oder ich bin zu alt dafür, ich weiß es nicht und das gehört auch nicht hier hin). Wer also gerne eine schöne Liebesgeschichte zwischen Mike He und Ariel Lin (deren Charakter, den sie spielt, mir leider manchmal etwas zu egoistisch ist) sehen möchte, der kann es sich angucken und bei der vorletzten Episode abschalten, wenn er es schafft. Allen anderen rate ich eher ab.

Xiao Feng wünscht sich die große Liebe

Xiao Feng zeigt Ah Ken ihren Wimpern-Spezial-Trick

"Schau mal, selbst die Fische sind netter zueinander als wir."

Eine Szene aus dem wunschönen Intro

LG, yummy

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