~ drama blog ~

gebloggte drama impressionen

Mittwoch, 9. Januar 2008

Stand Up!



Stand Up! war eines der Dramen, das ich schon vor langer Zeit begonnen hatte und ewig lange nicht fertig wurde, weil die Subtitles gefehlt haben. Sehr ärgerlich, wie ich im Nachhinein sagen kann.

In Stand Up! wurden wohl die tollsten Schauspieler versammelt. Neben Ninomiya Kazunari der die Hauptperson Sho-chan spielt, findet man noch Yamashita Tomohisa alias Kenken, Oguri Shun alias Kouji und Narimiya Hiroki alias Hayato. Auch die weiblichen Parts sind gut besetzt mit Suzuki Anne und Becky, die verhältnismäßig zwar eine kleine, dafür aber niedliche Rolle hat, und noch andere großartige Schauspielerinnen wie Matsumoto Rio.
Chie (Suzuki Anne) steht überraschenderweise eines Tages vor der Tür ihres Freundes aus Kindertagen – Sho-chan – und zieht bei ihm ein. Sie will den Sommer bei ihm und ihren alten Freunden verbringen. Doch die Jungs haben in ihrem siebzehnten Lebensjahr andere Probleme als nur Chie zu unterhalten. Durch die strenge Aufsicht ihrer Eltern war es bisher unmöglich für die vier Jungs ihre Jungfräulichkeit zu verlieren und so sind sie in der gesamten Umgebung verschrien. Zuerst kämpfen Sho-chan und die anderen hart darum, jemanden zu finden der ihnen ihre Jungfräulichkeit nimmt. Besonders schön wäre es natürlich, wenn sie die Unschuld an eine Frau verlieren, die sie auch lieben. Und Sho-chan sieht in seiner Lehrerin genau die richtige Person dafür. Dabei bemerkt er nicht, dass Chie sich schon lange in ihn verliebt hat. Auch Hayato und die anderen wollen ihre Unschuld so schnell wie möglich verlieren, unterstützen sich gegenseitig und tappen doch von einem Fettnäpfchen ins nächste. Und auch die Eltern wachen weiterhin über ihre Kinder, was das Unternehmen „Jungfräulichkeit verlieren“ noch zusätzlich erschwert. Letztendlich gibt Hayato den Gedanken von Sex auf und gründet den „Purity Prservation Club“, in dem sie ihre Unschuld bewahren möchten, bis sie die richtige Person finden.

Man kann nur sagen, dass das Drama sehr lustig ist. Immer wieder sieht man die Dummheit der Charaktere, besonders von Hayato kommen geniale Ideen. Auch die Nebencharaktere sind lustig, sodass sich nicht nur ein Running Gag finden lässt. Ich war begeistert von der Story, obwohl das Ende eher seicht ist und plötzlich viel zu ernst für die vorigen Folgen ist – immerhin hat Chie einen Grund für ihren Besuch bei Sho-chan.
Ich hatte in dem Drama nur selten stellen die mich langweilten, so zum Beispiel die Besprechungen der Eltern oder die Beziehung von Sho-chans Eltern, trotzdem war es immer lustig eine neue Folge sehen zu können. Ich war enttäuscht, als ich auf die Folgen acht bis elf so lange warten musste, doch letztendlich hat es sich wirklich ausgezahlt, da es eines meiner Lieblingsdramen geworden ist – Yamapi spielt grandios seine Rolle als Eisenbahn-Freak, Nino ist ein niedlicher Sho-chan, der gut in die Hauptrolle passt und sich viele kluge Gedanken macht, selbst wenn er während seiner Liebeszeit zu seiner Lehrerin seltsame Dinge macht. Hiroki hat die seltsamste Rolle in der Geschichte, die mich persönlich am Meisten angesprochen hat. Und wer Oguri Shun schon einmal als niedlichen Baka sehen wollte, der muss sich dieses Drama sicher ansehen!!

Die Serie ist abgeschlossen in 11 Episoden, das Opening ist von Arashi „Kotoba Yori Taisetsu na Mono“ und ein toller Ohrwurm, den auch Nicht-Arashi Fans mögen werden.







Unsere Helden in Stand Up!: Hayato, Sho-kun, Chie, Kenken, Kou-kun



Der Purity Preservation Club mit allen fünf Mitgliedern!




Die Eltern wachen über alles was ihre Kinder tun, nur um sie vom Sex abzuhalten!





Kou-kun bekommt seine Chance bei einem Mädchen - ob er sie Verführt?




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Mittwoch, 2. Januar 2008

Kimi Wa Petto

Dieses Drama war eines meiner ersten. Es gab zwei Gründe, warum ich dieses Drama unbedingt sehen musste. Zum einen hatte ich gerade Gokusen gesehen mit Matsumoto Jun, von dem ich noch mehr sehen wollte und zum anderen besaß ich bereits den Manga zu Kimi Wa Petto, der zu meinen Lieblingscomics gehört. Und inzwischen gehört auch die Serie in die Kategorie Lieblingsdrama.

Das Drama hält sich in vielen Punkten sehr genau an den Manga, was mich als Fan von diesem durchaus begeistert hat. Iwaya Sumire ist Journalistin und wird auch hier zu Beginn von ihrem Freund sitzen gelassen, weil sie ihm "zu kompliziert" ist und er nicht damit klar kommt, einen schlechteren Job als sie zu haben. Ihr Chef baggert sie an und kriegt dafür ihre Faust ins Gesicht, woraufhin sie in ein abgelegenes Resort versetzt wird. Nach so einem schlimmen Tag kommt sie schließlich Heim und findet vor ihrem Haus einen Karton. Und wie ein hund liegt darin eingerollt ein junger Mann mit vielen Verletzungen. Weil er ihr leid tut nimmt sie ihn mit und pflegt ihn gesund. Als er jedoch wieder bei Kräften ist und trotzdem nicht gehen will, weil er sagt, er hätte sonst keinen Ort, macht sie mit ihm scherzhaft einen Vorschlag: Er darf bleiben, wenn er ihr Haustier wird. Zu ihrer Verwunderung geht er darauf ein und wird fortan ihr "Haustier" Momo.
Zu der Tatsache, dass sie ein menschliches Haustier hat komm dann noch hinzu, dass sie bald darauf ihre alte Liebe Hasumi Shigehito trifft und eine Beziehung anfängt. Allerdings darf er natürlich nicht wissen, dass sie einen 9 Jahre jüngeren Mann bei sich zu Hause hält...

Ein wirklich schön gemachtes Drama über Beziehungen, warum man sich manchmal anders verhält, als man ist und über das Glück, akzeptiert zu werden, so wie man ist. Takeshi Goda/Momo ist mit Matsumoto Jun auch wirklich sehr gut besetzt. Er spielt die Rolle des Jungen, der lieber von der Frau, die er liebt, als Hund betrachtet wird, als gar nicht bei ihr sein zu können, total klasse. Auch Iwaya wird als die Frau, die zur einen Seite kühl und berechnend ist im Job, aber total hilflos in Beziehungsdingen, von Koyuki sehr gut verkörpert. Nur mit Tanabe Seiichi, der Hasumi gespielt hat, konnte ich nicht richtig warm werden. Im Manga hatte er richtig Charakter, im Drama kommt er leider etwas flach rüber, was aber auch am Drehbuch gelegen haben kann.
Der einzige Punkt, der mich gestört hat, war der komische Psychologe mit seinem kleinen Hund. Er scheint nur dafür da zu sein, die Welt zu erklären und warum Menschen Haustiere lieben. Auf ihn hätte ich auch gut verzichten können.

Der Soundtrack von Bice ist übrigens ausgesprochen hörenswert und ich kann ihn nur weiterempfehlen. Nur dieses Abspann-J-Pop-Lied von V6 kann man sich klemmen.


So ein Hausttier möchte doch jede, oder?

Sumires neue Arbeit ist nicht immer angenehm

*schmus*

Sumire zeigt Momo ihre Pro-Wrestler-Tricks

LG, yummy

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