~ drama blog ~

gebloggte drama impressionen

Samstag, 26. Januar 2008

Proposal Daisakusen

Proposal Daisakusen ist ein rührendes Drama, in dem unmögliches wahr wird. So bekommt Iwase Ken (Yamashita Tomohisa) in seinem Leben eine zweite Chance. Als Gast bei der Hochzeit seiner besten Freundin und zugleich großen Liebe namens Yoshida Rei hat man es nicht leicht. Und immer wieder bereut er es, dass er in all den Jahren zuvor nie den Mut gehabt hat ihr zu gestehen, dass er sie liebt. Bei einer Bildershow der vergangenen Jahre wird Ken klar, wieviele Möglichkeiten er gehabt hätte und er betet zu Gott, dass er ihm noch eine zweite Chance gibt. Als ein Mann auftaucht und sich ihm als Fee der Kirche vorstellt, weiß Ken zuerst nicht, ob er vielleicht doch durchgedreht ist. Doch Ken ergreift die Chance, glaubt dem seltsamen Mann und tut, was er sagt. Mit seiner „Halleluja Chance!“ wird Ken zurück in die Zeit gezogen, in der das Bild gemacht wurde und darf so seine damaligen Fehler ausbessern. Die Fee erwähnte, dass er die Zukunft ändern könnte, wenn er in der Vergangenheit eingriff. Und so setzte Ken alles daran die Liebe von Rei zu gewinnen. Gemeinsam mit seinen Freunden erlebt er so nochmal seine Schulzeit und erkennt, wie wenig Macht er auf das Schicksal hat.
So darf Ken immer wieder in die Vergangenheit reisen und versuchen Rei für sich zu gewinnen.

Proposal Daisakusen gehört zu meinen Lieblingsdramen. Nicht nur, dass man von jeder Episode mitgerissen wird, sondern auch die Verzweiflung, die sich in einem selbst von Episode zu Episode aufbaut macht das Drama einmalig. Ken bekommt immer wieder die Chance in die Vergangenheit zu reisen und obwohl man denkt, er ändert nichts, verändert sich Stück für Stück immer wieder etwas.
Die Fee hat mich persönlich besonders amüsiert, da sie absolut nicht das darstellt, was man sich unter einer Fee vorstellt. Auch die guten Freunde von Rei und Ken sind liebenswert und spielen eine große Rolle, da sich selbst im Leben dieser etwas verändert, wenn Ken in die Fotos schlüpft.
Ich liebe nicht nur die Schauspieler, sondern auch die gesamte Handlung. Trotz der vielen Verzweiflung war es immer wieder schön eine weitere Folge zu sehen, die sowohl am Ende als auch am Anfang die hübsche Hochzeit Reis zeigt. Alle Daumen hoch für das Drama, man muss es wirklich einmal gesehen haben!
Wer sich für Musik begeistert sollte auch das Lied „Chiisana Koi no“ von Mongol800 einmal gehört haben. Es ist ein mitreißendes, altes Lied, das die Gefühle von Ken perfekt vermittelt.

Die "Gute Fee" der Serie

Iwase Ken, von Rei liebevoll Kenzo gennant

Das Brautpaar Rei und Tada-san

Die Fotos, in die Ken immer schlüpft...

Labels: , , ,

Sonntag, 20. Januar 2008

Sweet 18

Eigentlich hatte ich gar nicht vor diese Serie zu schauen, als ich die Beschreibung im Drama Wiki las. Und auch das Bild dort war nicht wirklich ansprechend (auf dem Bild sind beide Hauptcharaktere wirklich nicht sehr gut getroffen). Nachdem aber in mehreren Foren diese Serie empfohlen wurde, habe ich sie mir dann doch angeschaut. Zum Glück!

Als Yoon Jung-Sook geboren wird, beschließen ihr Großvater und dessen bester Freund, das Oberhaupt der Familie Kwon, dass ihre Enkel später einmal heiraten sollen. Jung-Sooks Familie jedoch muss aus finanziellen Gründen fliehen und verliert so den Kontakt mit den Kwons.
Achtzehn Jahre später ist Jung-Sook ein rebellisches und stures Mädchen, Anführerin einer Mädchenclique und ziemlich schlecht in der Schule. Hyuk-Joon hingegen, ihr versprochener Ehemann von dem sie noch nichts ahnt, ist das genaue Gegenteil. Er hat einen ziemlich hohen Rang bei der Polizei und liest alte koreanische Schriften. Als sie das erste Mal aufeinandertreffen, trägt Hyuk-Joon gerade seine traditionelle Kleidung, weil sein Auto abgeschleppt wurde und er in dieser Kleidung nach Hause laufen musste. An einer Straßenecke rennen sie genau in einander und Jung-Sook verliebt sich in den geheimnisvollen Fremden im koreanischen Hanbok, der sich hinter einem Fächer versteckt. Als sie das nächste mal aufeinanderstoßen, ist die Begegnung allerdings unangenehmer. Bei einer Razzia in einer Diskothek wird sie von ihm mit ihren Freundinnen erwischt, die sich als älter ausgegeben hatten, um hinein zu gelangen.
Als wenig später beide zu einem Treffen kommen, wo sie ihren zukünftigen Ehepartner kennenlernen sollen und einander Gegenüber sind, könnte die Ablehnung kaum größer sein. Sie hält ihn für einen kompletten Spießer und er sie für ein unreifes Kind. Und so beschließen beide, dass sie gegen den Willen des Großvaters nie heiraten werden.
Wenig später findet Jung-Sook jedoch heraus, dass der geheimnisvolle Fremde ausgerechnet Hyuk-Joon ist und sie beginnt alles zu unternehmen, damit die arrangierte Heirat doch noch stattfindet.
Einmal verheiratet, gibt es für Jung-Sook weiterhin Schwierigkeiten, wie die böse Schwägerin, die noch bösere Ex ihres Mannes und generell das Problem die Liebe von Hyuk-Joon zu gewinnen.

Dieses Drama ist eines der witzigsten dass ich kenne. Ich glaube, ich habe bei wenigen Dramen so viel gelacht. Jung-Sook ist sehr gut gespielt und man findet sie durchweg sympathisch mit ihrer flausigen Art und auch wenn ihrer Einfälle oft komisch sind, konnte ich sie doch immer nachvollziehen. Hyuk-Joon ist auch ein Charakter, den man gern haben muss. Selbst sehr unsicher, was seine Ehe angeht und wie er sich verhalten soll, lässt er sich oft seltsame Tipps von seinem Kollegen geben, die er aber zum Glück nicht immer durchzieht. Und es muss keiner Angst haben, dass dieses Drama zu traditionell ist. Es hat zwar einige traditionelle Elemente, aber gerade die haben es für mich noch spannender gemacht, weil ich so noch mehr über koreanische Kultur erfahren konnte, in einem an sich doch sehr modernen Drama. Selbst die arrangierte Heirat, die ich vermutlich nie komplett verstehen werde, ist sehr nachvollziehbar rübergebracht. Also sollte sich keiner davon abhalten lassen und dieses Drama gucken. Es kriegt von mir eine ganz klare Empfehlung!


So ein Heiratsversprechen braucht viel Sorgfalt


Jung-Sook weiß, wie sie sich Zutritt zu verschlossenen Wohnungen verschaffen kann.


Cool und sexy: Hyuk-Joon

Und er kann sogar singen *schmacht*

LG, yummy

Labels: , , , ,

Dienstag, 15. Januar 2008

Yamada Taro Monogatari

Ich war sehr skeptisch, was dieses Drama betraf. Ich kannte das Opening schon sehr lange und war begeistert von dem Lied. Doch die Storyline hat mir bis dahin noch nicht zugesprochen – ist es doch wieder ein Drama wo die Liebe im Hintergrund steht. Doch ich wurde von Nino überzeugt.

Wie schon in Stand Up! spielt auch hier Ninomiya Kazunari die Hauptrolle. Alles dreht sich um die Familie und deren Zusammenhalt.
Ein Junge aus armen Verhältnissen kommt in eine neue Schule. Und nicht nur das, er ist auch noch in der Elite-Klasse gelandet, in der prinzipiell nur Kinder von reichen Menschen sitzen, oder besonders strebsame Schüler. Taro hat Glück, dass seine Ausstrahlung der eines Prinzen gleich ist: Die gesamte Schule liegt ihm sofort zu Füßen und auch Ikegami Takako (gespielt von Tabe Mikako) wird auf ihn Aufmerksam und denkt wie jeder andere, er wäre ein Sohn aus reichem Hause. Ihr einziges Ziel ist es, reich zu heiraten. Sie will nicht wie ihre Mutter (gespielt von Shibata Rie) Enden: arm, geizig und normal. Für sie ist Taro ein Prinz. Auch Mimura-kun (Sakurai Sho) findet Taro sofort interessant – immerhin verwendet nicht jeder Schüler einen einfachen Karton als Federschachtel, was die anderen Mitschüler galant ignorieren. Selbst Ikegami denkt, Taro würde nur so handeln um zu wissen, wie sich arme Menschen fühlen
In jeder Episode gibt es eine neue Herausforderung für Taro, der hart für seine kranke Mutter und seine sechs jüngeren Geschwister arbeitet. Eine Freundschaft zwischen Mimura-kun, Taro und Ikegami-san entsteht, die für jeden etwas Positives bringt. Auch die Menschen in der Schule, wie Ikegamis Freundin, Mitschüler oder Taros Professorin werden positiv beeinflusst von der reifen Art des Protagonisten.

Mein erster Eindruck war, dass es ein nettes Drama ist, jedoch zu langweilig. Ikegami-san ist vollkommen entsetzt darüber, dass Taro ein armer Mensch ist und es wird viel Wirbel um seine armen Verhältnisse gemacht. Es gibt viele unrealistische Elemente, die das Drama für mich jedoch viel sehenswerter machen als erwartet.
Nino spielt seine Rolle als ärmlichen Prinzen wunderbar. Ich war auch sehr angetan von der Rolle seines Vaters, der in der späteren Geschichte doch immer wieder auftaucht. Minuspunkte gibt es so direkt also keine. Das Ende der Serie ist auf jeden Fall unerwartet und sehr rührend – man versucht noch viel mehr auf die Tränendrüse zu drücken als in vorhergehenden Episoden. Man fühlt sich als Familienmensch sicher wohl mit diesem Drama, da es in jeder Episode einen Grund gibt, sich von Taro-kuns Verhalten gerührt zu fühlen.
Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, da selbst Ikegami-san in der gesamten Geschichte eine gewisse Entwicklung durchmacht. Wenn man auf nervige Eltern verzichten möchte ist dieses Drama ganz sicher eines der Besten.

Yamada Taro Monogatari – Yamada Taro’s Story – ist mit 10 Episoden abgeschlossen. Die Taiwanesische Version davon heißt „Poor Prince Taro“. Ich empfehle euch, dass Opening „Happiness“ von Arashi anhört, da es wirklich ein sehr einnehmendes Lied ist und auch das PV süß gestaltet ist.

Das Opening - so zuckersüß wie die Serie selbst

Der Zauberblick des Prinzen - Taro in Aktion!


Mimura-kun macht sich sorgen um seinen Freund

Familie Yamada einmal geschlossen beisammen

Labels: , , ,

Mittwoch, 9. Januar 2008

Stand Up!



Stand Up! war eines der Dramen, das ich schon vor langer Zeit begonnen hatte und ewig lange nicht fertig wurde, weil die Subtitles gefehlt haben. Sehr ärgerlich, wie ich im Nachhinein sagen kann.

In Stand Up! wurden wohl die tollsten Schauspieler versammelt. Neben Ninomiya Kazunari der die Hauptperson Sho-chan spielt, findet man noch Yamashita Tomohisa alias Kenken, Oguri Shun alias Kouji und Narimiya Hiroki alias Hayato. Auch die weiblichen Parts sind gut besetzt mit Suzuki Anne und Becky, die verhältnismäßig zwar eine kleine, dafür aber niedliche Rolle hat, und noch andere großartige Schauspielerinnen wie Matsumoto Rio.
Chie (Suzuki Anne) steht überraschenderweise eines Tages vor der Tür ihres Freundes aus Kindertagen – Sho-chan – und zieht bei ihm ein. Sie will den Sommer bei ihm und ihren alten Freunden verbringen. Doch die Jungs haben in ihrem siebzehnten Lebensjahr andere Probleme als nur Chie zu unterhalten. Durch die strenge Aufsicht ihrer Eltern war es bisher unmöglich für die vier Jungs ihre Jungfräulichkeit zu verlieren und so sind sie in der gesamten Umgebung verschrien. Zuerst kämpfen Sho-chan und die anderen hart darum, jemanden zu finden der ihnen ihre Jungfräulichkeit nimmt. Besonders schön wäre es natürlich, wenn sie die Unschuld an eine Frau verlieren, die sie auch lieben. Und Sho-chan sieht in seiner Lehrerin genau die richtige Person dafür. Dabei bemerkt er nicht, dass Chie sich schon lange in ihn verliebt hat. Auch Hayato und die anderen wollen ihre Unschuld so schnell wie möglich verlieren, unterstützen sich gegenseitig und tappen doch von einem Fettnäpfchen ins nächste. Und auch die Eltern wachen weiterhin über ihre Kinder, was das Unternehmen „Jungfräulichkeit verlieren“ noch zusätzlich erschwert. Letztendlich gibt Hayato den Gedanken von Sex auf und gründet den „Purity Prservation Club“, in dem sie ihre Unschuld bewahren möchten, bis sie die richtige Person finden.

Man kann nur sagen, dass das Drama sehr lustig ist. Immer wieder sieht man die Dummheit der Charaktere, besonders von Hayato kommen geniale Ideen. Auch die Nebencharaktere sind lustig, sodass sich nicht nur ein Running Gag finden lässt. Ich war begeistert von der Story, obwohl das Ende eher seicht ist und plötzlich viel zu ernst für die vorigen Folgen ist – immerhin hat Chie einen Grund für ihren Besuch bei Sho-chan.
Ich hatte in dem Drama nur selten stellen die mich langweilten, so zum Beispiel die Besprechungen der Eltern oder die Beziehung von Sho-chans Eltern, trotzdem war es immer lustig eine neue Folge sehen zu können. Ich war enttäuscht, als ich auf die Folgen acht bis elf so lange warten musste, doch letztendlich hat es sich wirklich ausgezahlt, da es eines meiner Lieblingsdramen geworden ist – Yamapi spielt grandios seine Rolle als Eisenbahn-Freak, Nino ist ein niedlicher Sho-chan, der gut in die Hauptrolle passt und sich viele kluge Gedanken macht, selbst wenn er während seiner Liebeszeit zu seiner Lehrerin seltsame Dinge macht. Hiroki hat die seltsamste Rolle in der Geschichte, die mich persönlich am Meisten angesprochen hat. Und wer Oguri Shun schon einmal als niedlichen Baka sehen wollte, der muss sich dieses Drama sicher ansehen!!

Die Serie ist abgeschlossen in 11 Episoden, das Opening ist von Arashi „Kotoba Yori Taisetsu na Mono“ und ein toller Ohrwurm, den auch Nicht-Arashi Fans mögen werden.







Unsere Helden in Stand Up!: Hayato, Sho-kun, Chie, Kenken, Kou-kun



Der Purity Preservation Club mit allen fünf Mitgliedern!




Die Eltern wachen über alles was ihre Kinder tun, nur um sie vom Sex abzuhalten!





Kou-kun bekommt seine Chance bei einem Mädchen - ob er sie Verführt?




Labels: , , ,

Witch Amusement

Nachdem ich von My Girl so begeistert war, habe ich nach mehr Dramen dieser Art gesucht und bein auf Witch Amusement gestoßen. Es war vom selben Regisseur und versprach ähnlich gut zu sein. Jedenfalls auf den ersten Blick...

Die Geschäftsfrau Ma Yoo Hee wird in ihrem Unternehmen von allen nur "die Hexe" genannt, weil sie eine sehr raue Art hat mit ihren Untergebenen umzuspringen. Ebenso ist sie in der Männerwelt gefürchtet. Seit langer Zeit geht sie auf Blind Dates, um den richtigen Mann kennen zu lernen, aber mit ihrem sehr konservativem Kleidungsstil und ihrer schroffen Art verschreckt sie alle potentiellen Partner. Nachdem zudem ihr Haushälter das falsche Wasser gekauft hat, ist sie nun auch noch auf der Suche nach einem neuen. Allerdings findet sich keiner, der für sie arbeiten möchte.
Eines Tages stößt sie jedoch wortwörtlich mit Chae Moo Ryong zusammen. Um seine Schulden abzuarbeiten für die Beschädigung ihres Autos, fängt er an bei ihr als Haushälter zu arbeiten und wird kurz darauf auch noch ihr persönlicher Coach für Beziehungsangelegenheiten. Gleichzeitig hat er beschlossen seinen Traum zu verwirklichen Koch zu werden und sein Medizinstudium hinzuschmeißen. Allerdings dürfen seine Eltern davon nichts wissen, daher gibt er vor ein Jahr im Ausland zu studieren und zieht statt dessen bei Yoo Hee ein.
Er sorgt dafür, dass sie sich einer kompletten Verwandlung unterzieht und plötzlich interessieren sich auch ihr alter Freund Johnny Kruger und ihre erste Liebe Joon Ha für sie. Und nebenbei scheint Moo Ryong selbst gefühle für sie zu entwickeln...

Für mich klang das, was ich von Witch Amusement gelesen hatte sehr verheißungsvoll und daher dauerte es auch nicht lange, bis mich entschied diese Serie zu gucken. Allerdings sollte sich herausstellen, dass die Serie aus ihrer leider so guten Idee nicht viel gemacht hatte. Die Charaktere fand ich alle viel zu langweilig und vorhersehbar und besonders Yoo Hee, von der ich die meiste Entwicklung erwartet hatte, schien immer die gleiche zu bleiben (trotz Verwandlung). Sie war bis zum Ende egoistisch und ich habe weder verstanden, warum Moo Ryong sich in sie verliebt hat, noch inwiefern sie wirklich in ihn verliebt war. Johnny Kruger kam mir immer etwas unbeholfen vor und mir wollte einfach nicht in den Kopf, warum er sich nicht mehr um sie bemühte, wenn er wirklich in sie verknallt war. Und Joon Ha war sowieso scheinbar nur als "der Bösewicht" der Serie vorgesehen.
Der Rest des Dramas war ein ständiges hin und her zwischen allen Charakteren und es gab keine wirklichen Wendungen oder Höhepunkte, die es irgendwie spannend gemacht hätten für mich. Selbst das Ende fand ich langweilig und es brachte bei mir nur den Gedanken hervor: "Wie? War's das jetzt?"
Zusammenfassend kann ich sagen, dass Witch Amusement jetzt auch nicht das schlechteste Drama ist und es durchaus lustige Szenen hat. Ich kann auch nicht sagen, dass es mir überhaupt keinen Spaß gemacht hat das Drama zu schauen (besonders die ersten Folgen waren sehr amüsant und sehenswert), aber es gibt einfach bessere. Vielleicht hatte ich auch einfach nur zu viel erwartet. Wer also zu viel Zeit hat und partout kein besseres Drama findet, kann es sich anschauen, alle anderen sollten lieber erstmal die Dramen anschauen, die sich lohnen.

Sie wird nicht grundlos als "Hexe" bezeichnet...

Eine gute Miene zum Bösen Spiel beim Date mit der "Hexe" ist wohl angebracht.

It's Johnny!

Aus dem Entlein ist ein Schwan geworden... zumindest äußerlich.

LG, yummy

Labels: , , , ,

Samstag, 5. Januar 2008

Delightful Girl Choon Hyang



Hallo! Ab und zu werde auch ich eine kleine Kritik und Empfehlung hier abgeben, um Yummy zu unterstützen und Dramen aufzulisten, die sie vielleicht noch nicht gesehen hat. Meine erste Dramakritik ist „Delightful Girl Choon Hyang“.

Ich habe lange Zeit gezögert weitere koreanische Dramen zu sehen, da ich meistens enttäuscht wurde und mich mit den Namen nicht zurechtfand. Aber nach „My Girl“ war meine Sucht geweckt und ich arbeitete mich weiter durch K-Dramen und landete bei Delightful Girl Choon Hyang, weil ich dort einige Schauspieler schon kannte.

In der 17-teiligen Serie dreht sich alles um Choon Hyang, die neben der Schule einige Jobs hat, um Geld zu verdienen. Sie ist überall sehr beliebt, da sie ein fleißiger Mensch ist und einen guten Charakter hat. Eines Tages kommt Mong Ryong an die Schule von Choon Hyang. Als kleiner Rebell und unartiger Junge fällt er überall auf und so wird auch die weibliche Hauptperson auf ihn aufmerksam. Als Mong Ryong eines Nachts betrunken bei der erkälteten Choon Hyang einschläft und am nächsten Morgen von den Eltern gefunden wird, entstehen die wildesten Gerüchte an der Schule und die Schulleitung sieht sich gezwungen, die beiden zu verweisen. Um dieses Übel zu verhindern beschließt Choon Hyang Mong Ryong zu heiraten. Sie einigen sich darauf in Zukunft sofort die Scheidung einzureichen, sobald der Ehepartner seine Liebe findet.
Choon Hyang und Mong Ryong leben in einem Haus, sind sich immer nahe und treffen doch auch andere Menschen. Die Tragödie beginnt, also Chae Rin, Mong Ryongs erste Liebe, beginnt sich für ihn zu interessieren und sich Choon Hyang bereits in ihren Mann verliebt hat. Doch auch Mong Ryong bekommt einen Rivalen, den Vorsitzenden von Dodo Enterprises, Hak Do. Sowohl Hak Do als auch Chae Rin halten das Drama spannend und es bleibt stets offen, ob Mong Ryong und Choon Hyang zusammen kommen.

Mir hat an dem Drama nicht nur der Hauptdarsteller gut gefallen. Es war ein ereignisreiches Drama und ich hatte nie das Gefühl, dass sich etwas wiederholt. Neben den grandiosen Hauptdarstellern muss man auch Mong Ryongs Vater loben, der wieder eine großartige Leistung bringt.
Die Musik in dem Drama ist – ähnlich wie bei My Girl – sehr zu empfehlen. Man wird mitgerissen von der Leidenschaft und bekommt auch oft etwas zu lachen, wenn die energische Choon Hyang ihre Wut an Mong Ryong auslässt. Auch wenn das Ende zu extrem ist und ein ewiger Leidensweg herrscht, bin ich zufrieden mit dem was passiert. Es ist auch zu empfehlen das Ende von My Girl nochmal zu sehen, wenn man dieses Drama gesehen hat, es wird plötzlich viel lustiger!
Empfehlen kann ich es jedem Romantiker, der bereits My Girl gemocht hat und der Jae Hee alias Mong Ryong gern hat.

Das Drama ist mit 17 Episoden abgeschlossen. Man findet die Serie auch unter dem Namen "Sassy Girl, Choon Hyang".


Hochzeit von Choon Hyang und Mong Ryong

Dodo in einer verzwickten Lage


Krisensitzung mit Freunden

Mong Ryong und seine erste Liebe Chae Rin

Labels: , , , ,

Donnerstag, 3. Januar 2008

My Girl

Diese Drama war auch eines der ersten, dass ich gesehen habe und wurde schnell zu einem meiner Lieblingsdramen, weil ich Lee Da Hae als Joo Yoo-Rin einfach göttlich fand.

Joo Yoo-Rin reist seit ihrer Kindheit mit ihrem Vater durch die ganze Welt und hatte noch nie einen festen Wohnsitz. Über Wasser hält sie sich meist mit kleinen Jobs, allerdings ist das nicht so einfach, da ihr Vater bei Glücksspielen immer all ihr Geld verzockt. So ist sie auch diesmal wieder auf der Flucht vor den Geldeintreibern. Dabei stößt sie auf Seol Gong-chan, der auf der Suche nach seiner verschollenen Cousine ist, die sein Großvater vor seinem Tod nochmal zu Gesicht bekommen möchte. Als er "schmerzhaft" feststellt, dass Yoo-Rins Spezialität das Schwindeln ist, überzeugt er sie für ihn zu arbeiten. Und zwar als gefakte Cousine.
Problematisch wird es, als sie dann ihre Lüge mit immer neuen Lügen decken müssen und die beiden auch noch anfangen sich ineinander zu verlieben.

Was mir an diesem Drama am meisten gefallen hat, war wirklich die Schauspielerische Leistung von Lee Da Hae. Ich lag manchmal kugelnd vor Lachen auf dem Boden. Wenn sie ihre überzogenen Lügen auftischt ist sie einfach wunderbar und sie bringt sich immer wieder in die komischsten Situationen damit. Und dann hat die Serie auch noch meine romantische Ader angesprochen. Denn ziemlich früh wird klar, dass die beiden was für einander empfinden, aber sie beide es eigentlich nicht zugeben wollen. Und dann gab es da ja auch noch Seo Jung-Woo gespielt von Lee Joon Ki (hot!) der wohl auch die tragischste Rolle in dem Drama innehatte. Auch in Yoo-Rin verliebt, bekam er durch Zufall immer alles mit, was sich in ihrem Kopf und dem von Gong-Chan abspielte. Das waren dann immer die Situationen, in denen man ihn trösten wollte. Nur seinen Heiratsantrag fand ich dann ein bischen dämlich und untypisch für ihn. Aber gegen Ende hin muss ich sowieso sagen, wurde die Serie immer dramatischer und der lustige Aspekt wurde fast ganz ausgeblendet. Ich fand es nicht schlecht, aber ich hätte mir schon gewünscht, dass sie ihr Konzept vom Anfang auch am Ende noch durchgehalten hätten.
Ich kann dieses Drama allen empfehlen, die gerne Lachen, aber auch mit den Charakteren mitfiebern möchten.

Yoo-Rin unternimmt alles, damit das Flugzeug nicht ohne ihre Kunden abfliegt

Solche Ferngläser möchte ich auch

Wenn Yoo-Rin betrunken ist, klaut sie Sterne von Weihnachtsbäumen...

Als Huhn verkleidet rächt Yoo-Rin ihren Vater und schmeißt Autoscheiben ein

LG, yummy

Labels: , , , ,

LIAR GAME

Da ich mal wieder zu viele koreanische Dramen gesehen hatte, die manchmal etwas schwer im Magen liegen mit ihrer gefühlsbetonten Art, war es für mich mal wieder Zeit für etwas japanisches. Meine Wahl fiel auf LIAR GAME, ein Drama, das Spannung versprach:

Eines Tages erhält Kanzaki Nao, ein sehr ehrliches und vor allem sehr naives Mädchen, eine Millionen Yen mit der Information, sie wäre dazu ausgewählt worden am sogenannten LIAR GAME teilzunehmen. Das Ziel dieses Spiel ist es, andere Kandidaten um deren 1 Mio. zu betrügen. Am Ende des Spiels muss man sein Geld wieder zurück geben und wer etwas erbeutet hat, darf es behalten, wer seine Mio. nicht mehr hat, sitzt auf einmal auf 1 Mio. Yen Schulden.
Als Kanzaki erfährt, dass ihr ehemaliger Lehrer ihr Gegenspieler ist, ist sie erleichtert und wendet sich an ihn. Er bietet ihr an, ihr Geld auf eine Bank zu bringen, wo es sicher ist, aber das ist natürlich nur ein Trick, auf den die Naive Kanzaki leicht reinfällt.
Um ihre Millionen betrogen, sucht sie Hilfe bei dem professionellen Betrüger Akiyama Shinichi, der bereits Firmen um ihr Vermögen gebracht hat...

Dieses Drama kam zur Abwechslung mal ganz ohne Gefühlsduselei aus, weil sie sie auch gar nicht nötig hatte. Es war spannend genug, mitzuverfolgen, wie die Menschen sich gegenseitig Betrügen und es hat mir Spaß gemacht, mitzuraten, was für eine Strategie wohl jeder verfolgt. Es war bewundernswert, wie clever Shinichi war und fast zum Schreien, wie naiv im Gegensatz dazu Nao sich benahm.
Die Serie ist in sehr unnatürlichen Farben gehalten und die Kameraeinstellungen haben mir manchmal Kopfschmerzen bereitet, wenn etwa ganz nah an einen Fernseher rangezoomt wurde (kann aber auch daran gelegen haben, dass ich dieses Drama nur in schlechter Qualität als Onlinestream geschaut habe). Auch die Musik ist ungewöhnlich, aber dennoch sehr passend und gut gemacht. Im gesamten hatte ich das Gefühl, ich hätte mehr ein Kunstwerk betrachtet, als einfach nur eine Serie.
Es ist jetzt nicht das Drama, das den tiefsten Eindruck bei mir hinterlassen hat und an das ich immer wieder denken werde, aber es war auf jeden Fall Wert, es einmal gesehen zu haben.

Wer kann bei soviel Geld noch einen klaren Kopf behalten?

Aber zum Glück gibt es ja nette Lehrer, die sich um sowas kümmern.

Der Betrüger und das naive Mädchen.

Können sie gemeinsam das Geld zurückbekomen?

LG, yummy

Labels: , , ,

Mittwoch, 2. Januar 2008

Love Contract

Dieses Drama habe ich angefangen zu gucken, weil ich Ariel Lin mal in einer ernsthaften Rolle sehen wollte. Und weil Mike He natürlich auch nicht zu verachten ist *hehe*.

Das Drama dreht sich um Xiao Feng, ein starrköpfiges Mädchen, das die Leiterin eines Kendo Clubs ist. Sie trägt oftmals eine Perücke, um ihre langen Haare zu verbergen, wenn sie nicht von Jungs angemacht werden möchte. In ihrem Freundeskreis ist die Anführerin mit ihrer fordernden und schroffen Art. Trotzdem sehnt sie sich nach Liebe, was sie eines Abends laut in die Welt hinausbrüllt. Und genau deshalb beschließen ihre Freunde, den Leiter des Schwimmclubs, Ah Ken in einen "Liebesvertrag" zu verwickeln. Denn er braucht dringend Mitglieder, da bei seinen Methoden niemand länger als einen Tag in seinem Club bleibt. Sie versprechen ihm also Mitglieder zu besorgen, wenn er Xiao Fengs ständiger Begleiter wird. Davon hält sie aber gar nichts, bis er sich schließlich in sie verliebt und der Vertrag für ihn nur noch nebensächlich ist.

Zu Beginn hab ich dieses Drama sehr gemocht. Die Art wie es gemacht ist, ist liebevoll, das Intro ist wunderschön, genauso wie der Abspann. Der ganze Soundtrack ist empfehlenswert. Den kann man sich auch besorgen, wenn man die Serie nicht gesehen hat.
Das Drama selbst erzählt eine schöne Geschichte von sehr verletzlichen Menschen un einige Stellen sind wirklich bewegend. Trotzdem kann ich dieses Drama nicht wirklich empfehlen und als ich es zu Ende gesehen hatte, fand ich es schon fast miserabel. Das traurige ist, dass das nur an den letzten zwei Episoden liegt, die einfach hanebüchener Unsinn sind und die ganze, wundervoll aufgebaute Story zunichte machen. Ich hatte wirklich das Gefühl, den Machern ist einfach nichts mehr eingefallen. Und das "Happy End", welches sie noch hinterher geschoben haben, war wirklich ein Witz. Auf der anderen Seite fand ich Mike He in diesem Drama viel besser als in Devil Beside You, welches meiner Meinung nach überbewertet ist (oder ich bin zu alt dafür, ich weiß es nicht und das gehört auch nicht hier hin). Wer also gerne eine schöne Liebesgeschichte zwischen Mike He und Ariel Lin (deren Charakter, den sie spielt, mir leider manchmal etwas zu egoistisch ist) sehen möchte, der kann es sich angucken und bei der vorletzten Episode abschalten, wenn er es schafft. Allen anderen rate ich eher ab.

Xiao Feng wünscht sich die große Liebe

Xiao Feng zeigt Ah Ken ihren Wimpern-Spezial-Trick

"Schau mal, selbst die Fische sind netter zueinander als wir."

Eine Szene aus dem wunschönen Intro

LG, yummy

Labels: , , ,

200 Pounds Beauty

Als mich entschlossen habe, diesen Film zu schauen, hatte ich mit einer mäßigen Komödie oder ähnlichem gerechnet, aber ich hatte nicht erwartet, dass er mich so umhaut. Ich habe mich in diese "Hässliches-Entlein"-Geschichte, die in Korea mehrere Preise gewonnen hat, regelrecht verliebt.

Kang Han-Na ist eine eine übergewichtige Telefonsexangestellte und heimliches Gesangsdouble für das Popsternchen Ammy, das nicht singen kann. Eines Tages erniedrigt diese Han-Na auf der Geburtstagsparty ihres Managers, in dem Wissen, dass Han-Na in ihn verliebt ist. Als sie weinend auf der Toilette sitzt, bekommt sie mit, wie der Manager Ammy einbläut, sie solle netter zu Han-Na sein, obwohl sie ja nur ihre Stimme brauchen. Daraufhin ist Han-Na am Boden zerstört, will sie sich umbringen, als sie plötzlich einen Anruf von einem ihrer Telefonsexklienten erhält, der zufällig Schönheitschirurg ist. Sie erpresst ihn dann zunächst mit Telefonaufnahmen, um eine Rundumerneuerung zu bekommen, die er ihr nicht geben will. Aber als er dann hört, dass sie alles nur aus Liebe tut, willigt er schließlich ein. Nach einem ganzen Jahr voll Operationen, Sport etc. hat sie sich schließlich in eine komplette Veränderung durchgemacht. Sie ist schlank und wunderschön, nicht mal ihre beste Freundin erkennt sie wieder.
Als Jenny wird sie nun das neue Idol ihrer alten Plattenfirma, da Ammy aufgrund Han-Nas Verschwinden keine Auftritte mehr hatte. Nun ist sie auch wieder ihrem Manager näher. Aber wird er ihre falsche Schönheit lieben können?

Dieser Film ist sowohl lustig, als auch sehr romantisch. Natürlich ist er auch etwas unrealistisch, aber wenn man sich davon nicht stören lässt, kriegt man einen wunderbaren Film zu sehen. Die Weise, in der sich Han-Na benimmt ist einfach zu süß. Sowohl als sie noch dick ist, als auch später, wo sie dünn ist und immer von ihrer eigenen Schönheit ganz erstaunt ist. Was sie so sympathisch macht ist auch die Tatsache, dass sie so unsicher ist und naiv. Wie sie auf die Bühne kommt und sich bei Singen immer wieder zu ihrem Manager umdreht ist einfach zu niedlich. Und wenn Han-Na ihre Stimme erhebt, dann kriegt man einfach Gänsehaut. Besonders bei ihrem Hit Maria (Ein Cover der Band Blondie) läuft es einem heiß und kalt über den Rücken. Fans von The 1st Prince Of Coffee Shop wird vielleicht auffallen, dass genau dieses Lied von Eun-Chans Schwester bei diesem einen Casting gesungen wurde und ein weiteres Lied der Serie (Beautiful Girl) hat sie als Klingelton. Aber das nur am Rande.

Han-Na singt für ihren Manager


Ammys großer Auftritt

Bevor sie erkannt wird, klaut Han-Na lieber Motohelme

Jenny singt "Maria"

LG, yummy

Labels: , , , ,

Resurrection

Dieses Drama hat mich wirklich gefesselt und verdient zu Recht die bezeichnung: Nervenaufreibend (na gut, vielleicht sind meine Nerven auch besonders leicht aufzureiben, aber spannend ist es allemal).

Alles beginnt in der Vergangheit, als Yu Gang-Hyuk noch 7 Jahre alt war. Damals geriet er mit seinem Vater in einen Autounfall, woraufhin dieser starb. Er erinnert sich an nichts mehr seit dem. Weder, wie er heißt, noch wer seine Familie ist. Sein Adoptivvater gibt ihm den Namen Suh Ha-Eun. Während er bei diesem aufwächst, verliebt er sich in seine Adoptivschwester Eun-Ha.
Seit man ihn gefunden hat, trägt er ein Polizeiabzeichen mit sich rum, welches ihn dazu bewegt, selbst ein Polizist zu werden. Eines Tages stolpert er über einen Fall, der mit seiner eigenen Vergangenheit zu tun haben scheint. So erfährt er bald, dass sein Vater Polizist war und einem brisanten Fall auf der Spur war und der Autounfall womöglich gar kein Unfall war. Durch seine Nachforschungen gerät er in das Visir von Leuten, Politikern und Firmenbossen, die scheinbar alle was zu verbergen haben. Und schließlich findet er heraus, dass er noch einen Zwillingsbruder hat. Doch als er ihn schließlich trifft...

Eigentlich beginnt die eigentlich Geschichte erst nach dem Aufeinandertreffen der Brüder, aber ich will euch nicht spoilern. Schon allein der Anfang macht klar, dass er hier um mehr geht, als irgendeine Liebesgeschichte. Resurrection war ein Drama, das ich wirklich verschlungen habe, weil es so unglaublich packend war und weil mit jeder Folge ein wenig mehr ans Licht gekommen ist. Uhm Tae Wong spielt seine Doppelrolle als die Zwillingsbrüder wirklich fabelhaft und auch die anderen Schauspieler müssen sich nichts vorwerfen. Was mich nicht ganz zufrieden gestellt hat, war das Ende. Aber da hat ja sicher jeder seine eigenen Vorlieben. Es war nicht schlecht, aber ich hätte mir ein anderes gewünscht. Zudem hat sich die Serie leider dann irgendwann mit ihren 24 Episoden doch etwas gezogen. Das Motto von Hae-Un Rachefeldzug "Langsam. Einer nach dem anderen." war manchmal etwas zu wörtlich, als dann die Situationen angefangen haben sich zu wiederholen. Aber das ist nur ein kleines Manko angesichts dieser großartigen Serie.

Verliebt in die Adoptivschwester... was tun?

Ein Spielzeug das Brüder verbindet

Ein Gauner, wie er im Buche steht (ich habe ihn gehasst). Lob an den Darsteller.

Langsam... einen nach dem anderen...

LG, yummy

Labels: , , , ,

Kimi Wa Petto

Dieses Drama war eines meiner ersten. Es gab zwei Gründe, warum ich dieses Drama unbedingt sehen musste. Zum einen hatte ich gerade Gokusen gesehen mit Matsumoto Jun, von dem ich noch mehr sehen wollte und zum anderen besaß ich bereits den Manga zu Kimi Wa Petto, der zu meinen Lieblingscomics gehört. Und inzwischen gehört auch die Serie in die Kategorie Lieblingsdrama.

Das Drama hält sich in vielen Punkten sehr genau an den Manga, was mich als Fan von diesem durchaus begeistert hat. Iwaya Sumire ist Journalistin und wird auch hier zu Beginn von ihrem Freund sitzen gelassen, weil sie ihm "zu kompliziert" ist und er nicht damit klar kommt, einen schlechteren Job als sie zu haben. Ihr Chef baggert sie an und kriegt dafür ihre Faust ins Gesicht, woraufhin sie in ein abgelegenes Resort versetzt wird. Nach so einem schlimmen Tag kommt sie schließlich Heim und findet vor ihrem Haus einen Karton. Und wie ein hund liegt darin eingerollt ein junger Mann mit vielen Verletzungen. Weil er ihr leid tut nimmt sie ihn mit und pflegt ihn gesund. Als er jedoch wieder bei Kräften ist und trotzdem nicht gehen will, weil er sagt, er hätte sonst keinen Ort, macht sie mit ihm scherzhaft einen Vorschlag: Er darf bleiben, wenn er ihr Haustier wird. Zu ihrer Verwunderung geht er darauf ein und wird fortan ihr "Haustier" Momo.
Zu der Tatsache, dass sie ein menschliches Haustier hat komm dann noch hinzu, dass sie bald darauf ihre alte Liebe Hasumi Shigehito trifft und eine Beziehung anfängt. Allerdings darf er natürlich nicht wissen, dass sie einen 9 Jahre jüngeren Mann bei sich zu Hause hält...

Ein wirklich schön gemachtes Drama über Beziehungen, warum man sich manchmal anders verhält, als man ist und über das Glück, akzeptiert zu werden, so wie man ist. Takeshi Goda/Momo ist mit Matsumoto Jun auch wirklich sehr gut besetzt. Er spielt die Rolle des Jungen, der lieber von der Frau, die er liebt, als Hund betrachtet wird, als gar nicht bei ihr sein zu können, total klasse. Auch Iwaya wird als die Frau, die zur einen Seite kühl und berechnend ist im Job, aber total hilflos in Beziehungsdingen, von Koyuki sehr gut verkörpert. Nur mit Tanabe Seiichi, der Hasumi gespielt hat, konnte ich nicht richtig warm werden. Im Manga hatte er richtig Charakter, im Drama kommt er leider etwas flach rüber, was aber auch am Drehbuch gelegen haben kann.
Der einzige Punkt, der mich gestört hat, war der komische Psychologe mit seinem kleinen Hund. Er scheint nur dafür da zu sein, die Welt zu erklären und warum Menschen Haustiere lieben. Auf ihn hätte ich auch gut verzichten können.

Der Soundtrack von Bice ist übrigens ausgesprochen hörenswert und ich kann ihn nur weiterempfehlen. Nur dieses Abspann-J-Pop-Lied von V6 kann man sich klemmen.


So ein Hausttier möchte doch jede, oder?

Sumires neue Arbeit ist nicht immer angenehm

*schmus*

Sumire zeigt Momo ihre Pro-Wrestler-Tricks

LG, yummy

Labels: , , , ,

Meteor Garden I

Jaaa... lange habe ich überlegt, ob ich dieses Drama wirklich schauen soll. Zum einen wurde es hoch gelobt. In einer Quelle habe ich sogar gelesen, es würde von vielen für das beste TW-Drama überhaupt gehalten, auf der anderen Seite gab es Meinungen wie "Die Darsteller können nicht schauspielern.", "Das ganze Drama kommt sehr steif rüber." "Standard Geschichte 'Hass verwandelt sich in Liebe'" und ähnliches.
Aber nun habe ich mich doch durchgerungen es anzuschauen. Fand ich doch das japanische Drama Hana Yori Dango, das den selben Manga als Vorlage hat, sehr unterhaltsam

Zuerst einmal: Worum geht es überhaupt?
Na klar, um die Liebe. An einem College für "reiche Kinder" haben vier verwöhnte Schnösel, die sich selber F4 (Flowers Four) nennen, die Macht. Ihre Eltern sind wohlhabend und kontrollieren die ganze Schule. Daher können sie sich auch alles erlauben. Sie haben sogar die Macht dazu, andere von der Schule werfen lassen. Und dann ist da Shan Cai (Makino Tsukushi im Original), ein bürgerliches Mädchen, dessen Eltern all ihre Ersparnisse aufwenden, damit es dieses College besuchen kann, in der Hoffnung, sie lernt dort einen reichen Mann kennen, um so all ihre finanziellen Sorgen zu lösen.
Als eine Freundin von Shan Cai in Konflikt mit den F4 gerät, verteidigt sie diese und wird so selbst zum Ziel der vier reichen Kinder. Im Gegensatz zu den vorigen "Opfern" lässt sie sich aber nicht so leicht unterkriegen und beeindruckt damit Dao Ming Si (Doumyouji Tsukasa), der in seinem ganzen Leben noch nie auf Widerstand gestoßen ist. Schließlich fängt er sich an in dieses "gewöhnliche" Mädchen zu verlieben, das sich allerdings selbst bereit in Hua Ze Lei (Hanazawa Rui) verliebt hat, ein anderes Mitglied der F4.

Meine Kommentare bezüglich dieses Dramas werden jetzt hauptsächlich aus Vergleichen zu Hana Yori Dango bestehen, weil ich beim anschauen dieser Serie einfach immer denken musste: 'Ach, das haben sie in der japanischen Version aber besser gemacht.' oder aber 'Ja, sorum ist es doch viel besser.'

Auch wenn beide Dramen sehr ähnlich sind, sind die Storyabläufe doch oft verschieden oder in anderer Reihenfolge, so dass es sich grundsätzlich erstmal lohnt auch die TW-Version zu schauen, wenn man die J-Version schon kennt.
Zum einen stimmt es, dass die schauspielerische Leistung eher schwach war, aber ich fand es trotzdem sehr amüsant. Mir hat gefallen, dass einige Sachen sehr viel logischer waren als bei Hana Yori Dango (diese Apfelgeschichte in der ersten und diese komische Selbstmordgeschichte in der zweiten Staffel waren einfach zu sehr an den Haaren herbei gezogen) und es alles einen etwas runderen Eindruck machte, weil es nicht in zwei Staffeln unterteilt war und man sich nicht mitten in der Story überlegen musste, wie man die Geschichte nochmal neu aufrollt.
Auch die Charaktere der F4 waren mir viel sympathischer. Dao Ming Si/Doumyouji Tsukasa hat auf mich endlich mal den Eindruck gemacht, als wäre es bei ihm wirklich Liebe und nicht nur so eine Art "gern haben", wie ich bei Hana Yori Dango immer das Gefühl hatte. Auch Hua Ze Lei/Hanazawa Rui war viel ausführlicher beschrieben und auch interessanter. Aber mein persönlicher Favorit gegen Ende hin war Xi Men/Nishikado Soujiroh. Ich hätte so gerne mehr von ihm und Xiao You/Matsuoka Yuki gesehen. Der Playboy und das unschuldige Mädchen. Irgendwie reißt mich sowas mehr mit als dieses ständige zusammenkommen und trennen von Shan Cai und Dao Ming Si.
Und genau das war auch der Punkt der mich am meisten genervt hat. Dao Ming Si war zu Shan Cai immer voller Liebe, hat sie umworben und sie spielt die ganze Zeit mit ihm rum. Und als sie dann merkt, dass sie ihn liebt, sticht sie ihm vorher lieber noch 4-5 Mal ins Herz, als dass sie es gesteht. Eine total anstrengende Person, die gerne mal rumknutscht, aber dann denjenigen im Regen stehen lässt. Makino Tsukushi dagegen war wirklich eine Person die ich bewundert habe, die liebenswert war, irgendwie auch süß mit ihrer Art und einfach nur toll besetzt mit Inoue Mao. Makino war auch sehr viel klarer in ihrem Verhalten und wirkte damit auch viel stärker, was den Charakter von ihr auch ausmachen sollte. Deshalb hat Doumyouji sie ja auch geliebt. Bei Shan Cai hab ich mich echt irgendwann gefragt, warum Dao Ming Si immer noch hinter ihr her ist und sie nicht einfach stehen lässt.
Ein weiterer absoluter Nervpunkt waren Shan Cais Eltern. In Hana Yori Dango waren sie witzig, haben lustige Wortspiele gemacht und hatten wirklich nur gute Absichten für ihre Tochter. Hier sind sie nervig, besonders die Mutter ist eine alte Kreischtante. Ich hab immer die Lautstärke kleiner gemacht, wenn sie angefangen hat rumzuschreien. Zudem war fast alles, was die Eltern taten rein egoistisch und allen Dingen haben sie sich immer darauf verlassen, dass Shan Cai schon alles regeln wird in Bezug auf ihre Zukunft und ihre Finanzen. Die einzige gute Szene war, als Shan Cais Mutter das Salz über Dao Ming Sis Mutter gekippt hat, als diese ihr Geld als Bestechnung anbot. Aber selbst die wurde wieder ruiniert, als sie dann hinterher sagte, sie hat das nur gemacht, weil sie weiß, dass sie mehr kriegen kann. Wirklich zum kotzen solche Eltern.

Alles in allem trotzdem ein Drama das ich weiterempfehlen kann, mit vielen Höhen und tiefen zum mitfiebern und im Gegensatz zu Hana Yori Dango einer Spur mehr Romantik (die ich doch so liebe).

Was soll man machen, wenn das ganze College gegen einen ist?

Warum landen in Dramen alle immer auf fremden Mündern?

Mein Traumpaar ^__^

"Du hast da was an der Backe!"

LG, yummy

Labels: , , ,

Worum es geht

Seit über einem Jahr bin ich nun den Fernsehserien aus dem Fernen Osten erlegen. Ein Grund für mich, endlich mal meine Gedanken zu diesen sogenannten Dramen niederzuschreiben.
In Deutschland wird Drama eher mit Melodrama assoziiert, wobei in Asien darunter eher die ursprüngliche griechische Bedeutung gesehen wird, nämlich die Erzählung von Freude, Leid, Schicksal, usw.
Der für mich größte Unterschied zu westlichen Fernsehserien ist die Tatsache, dass in Dramen fast immer eine geschlossene Handlung erzählt wird. In einer festgelegten Zahl von 10-30 Episoden entwickelt sich eine Geschichte rund um ein paar Hauptcharaktere. Meist sind diese aus Romanen oder populären Comics adaptiert.
Die Erzählweise von Dramen ähnelt bei einigen oftmals der eines Animes. So hinterlassen einige Charaktere auch mal Staubwolken beim Rennen oder ihre Aktionen werden mit komischen Geräuschen unterlegt. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Dramen, die den Anspruch haben, eine realistische Erzählweise zu haben (gerade bei einer älteren Zielgruppe).
Ich persönlich gucke alle Arten von Dramen gerne, wobei zu ernste Dramen eher selten auf meinem Bildschirm landen. Meine Vorliebe liegt eher bei den romantischen Komödien.

Szene aus meinem Lieblingsdrama Coffee Prince


Noch ein paar interessante Weblinks zu Dramen:
  • D-Addicts > internationale Drama Community, mit Dramawiki, Forum und Torrents.
  • MySoju > Webseite, auf der Online Streams von asiatischen Dramen gesammelt sind. Gut, wenn mal mal eine Serie sehen möchte, ohne sie gleich runterzuladen.
  • AsianFanatics > Community, die für mich vor allem wegen ihrer reichen Bilderauswahl interessant ist. Große Sammlung an Celebrities, aber auch gute Bilder zu einigen Dramen
LG, yummy

Labels: