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Dienstag, 15. Januar 2008

Yamada Taro Monogatari

Ich war sehr skeptisch, was dieses Drama betraf. Ich kannte das Opening schon sehr lange und war begeistert von dem Lied. Doch die Storyline hat mir bis dahin noch nicht zugesprochen – ist es doch wieder ein Drama wo die Liebe im Hintergrund steht. Doch ich wurde von Nino überzeugt.

Wie schon in Stand Up! spielt auch hier Ninomiya Kazunari die Hauptrolle. Alles dreht sich um die Familie und deren Zusammenhalt.
Ein Junge aus armen Verhältnissen kommt in eine neue Schule. Und nicht nur das, er ist auch noch in der Elite-Klasse gelandet, in der prinzipiell nur Kinder von reichen Menschen sitzen, oder besonders strebsame Schüler. Taro hat Glück, dass seine Ausstrahlung der eines Prinzen gleich ist: Die gesamte Schule liegt ihm sofort zu Füßen und auch Ikegami Takako (gespielt von Tabe Mikako) wird auf ihn Aufmerksam und denkt wie jeder andere, er wäre ein Sohn aus reichem Hause. Ihr einziges Ziel ist es, reich zu heiraten. Sie will nicht wie ihre Mutter (gespielt von Shibata Rie) Enden: arm, geizig und normal. Für sie ist Taro ein Prinz. Auch Mimura-kun (Sakurai Sho) findet Taro sofort interessant – immerhin verwendet nicht jeder Schüler einen einfachen Karton als Federschachtel, was die anderen Mitschüler galant ignorieren. Selbst Ikegami denkt, Taro würde nur so handeln um zu wissen, wie sich arme Menschen fühlen
In jeder Episode gibt es eine neue Herausforderung für Taro, der hart für seine kranke Mutter und seine sechs jüngeren Geschwister arbeitet. Eine Freundschaft zwischen Mimura-kun, Taro und Ikegami-san entsteht, die für jeden etwas Positives bringt. Auch die Menschen in der Schule, wie Ikegamis Freundin, Mitschüler oder Taros Professorin werden positiv beeinflusst von der reifen Art des Protagonisten.

Mein erster Eindruck war, dass es ein nettes Drama ist, jedoch zu langweilig. Ikegami-san ist vollkommen entsetzt darüber, dass Taro ein armer Mensch ist und es wird viel Wirbel um seine armen Verhältnisse gemacht. Es gibt viele unrealistische Elemente, die das Drama für mich jedoch viel sehenswerter machen als erwartet.
Nino spielt seine Rolle als ärmlichen Prinzen wunderbar. Ich war auch sehr angetan von der Rolle seines Vaters, der in der späteren Geschichte doch immer wieder auftaucht. Minuspunkte gibt es so direkt also keine. Das Ende der Serie ist auf jeden Fall unerwartet und sehr rührend – man versucht noch viel mehr auf die Tränendrüse zu drücken als in vorhergehenden Episoden. Man fühlt sich als Familienmensch sicher wohl mit diesem Drama, da es in jeder Episode einen Grund gibt, sich von Taro-kuns Verhalten gerührt zu fühlen.
Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, da selbst Ikegami-san in der gesamten Geschichte eine gewisse Entwicklung durchmacht. Wenn man auf nervige Eltern verzichten möchte ist dieses Drama ganz sicher eines der Besten.

Yamada Taro Monogatari – Yamada Taro’s Story – ist mit 10 Episoden abgeschlossen. Die Taiwanesische Version davon heißt „Poor Prince Taro“. Ich empfehle euch, dass Opening „Happiness“ von Arashi anhört, da es wirklich ein sehr einnehmendes Lied ist und auch das PV süß gestaltet ist.

Das Opening - so zuckersüß wie die Serie selbst

Der Zauberblick des Prinzen - Taro in Aktion!


Mimura-kun macht sich sorgen um seinen Freund

Familie Yamada einmal geschlossen beisammen

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1 Kommentare:

  • Am/um 17. Januar 2008 03:23 , Blogger yummy meinte...

    Schon wieder ein Drama das ich nicht kenne >.< Aber umso besser. So ergänzen wir uns ja prima ^_^

    Erinnert ein wenig von der Beschreibung an einen Mischung aus HYD (Schule für Reiche) und Nobuta Wo Produce (Shuji hat sich ja auch immer verstellt und es war auch eine dreier-clique).
    Nervige Eltern hass ich ja eh wie die Pest (umso seltsamer, dass ich Hanayome To Papa ganz gut finde ^^), von daher sieht das aus wie ein weiteres Drama auf meiner endlosen Liste (vor 2010 ist die nicht abgearbeitet -.-)

     

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