~ drama blog ~

gebloggte drama impressionen

Samstag, 23. Januar 2010

Iljimae

Es wird Zeit, dieses Blog wieder zu beleben. Und da ich gerade ein wirklich gutes Drama zuende geschaut habe, habe ich auch einen guten Grund dazu. Ich hätte auch nicht gedacht, dass mich ein historisches Drama begeistern kann, aber Iljimae kann das definitiv. Als ich bei d-addicts den Empfehlungsthread durchgegangen bin, auf der Suche nach einem guten kdrama, hat jemand Iljimae 10 Punkte gegeben mit dem Kommentar "I have to admit, this drama is really great." Diese Phrase hat mich aufmerksam gemacht, weil es danach klang, das jemand von diesem Drama es nicht erwartet hat und positiv überrascht wurde. Das wollte ich auch. Und das wurde ich auch!

Als Lee Geom ein kleiner Junge ist, sieht er in einem Schrank versteckt mit an, wie sein Vater ermordet wird. Jedoch sieht er den Mörder selbst nicht, sondern nur dessen Schwert mit einer besonderen Gravur. Er schafft es zu entkommen, aber bald sind die Mörder auch hinter ihm her. Er kommt bei einem gutherzigen Mann unter, während seine Häscher ihn inzwischen für tot halten. Jahre später hat er seine komplette Kindheit verdrängt und trägt den Namen Yong. Durch einen Zwischenfall erinnert er sich wieder an alles und schwört dem Mörder Rache. Doch da er nur das Schwert kennt, beginnt er in die Häuser der Adligen einzubrechen, um es wieder zu finden. Er nennt sich Iljimae, wie die Titisblüten, die im Garten blühten, in dem sein Vater ermordet wurde. Um seine wirkliche Absicht zu verschleiern, stiehlt er bei seinen Einbrüchen und verteilt seine Beute an die Armen, was ihn zu einem Volkshelden macht. Im wahren Leben ist er jedoch Mitglied einer Straßengang und macht den Marktplatz unsicher. Und dann gibt es da noch die Tochter eines Adligen, die sich in Iljimae verliebt, obwohl auch sie nicht weiß, wer er ist...

Dieses Drama hat mich überzeugt. Ich werde jetzt ganz sicher nicht groß anfangen historische Dramen zu gucken, aber ich kann einfach nicht anders als dieses Drama zu lieben. Lee Jun Ki spielt einfach so einen bezaubernden Mann. Sowohl als den frechen Yong, als auch den bedauernswerten Geom und erst recht als den coolen Iljimae kann man ihn nur lieben. Und auch die anderen tragenden Rollen sind gut besetzt. Besonders der Ziehvater von Yong weiß zu überzeugen. Und dann hat die Story natürlich Romantik und vieeel Spannung. Manchmal musste ich in Kissen beißen, weil ich es nicht ausgehalten hätte, nur um hinterher Iljimae zu seiner Cleverness zu gratulieren.
Nur die Rolle von seinem Halbbruder habe ich nicht verstanden. Fand ich ihn am Anfang noch sympatisch wurde er irgendwann störend und am Ende habe ich ihn gehasst. Natürlich konnte ich seine Haltung nachvollziehen, aber von mir aus hätte man ihn auch einfach weglassen können. Was auch verwirrend war, waren die vielen Namen. Da ich sowieso kein Namensgedächtnis habe und für koreanische noch weniger, war es an einigen Stellen echt hart. Besonders die Dialoge im Palast waren manchmal à la "Hä?" für mich. Aber ich kann beruhigen, nach kurzem versteht man trotzdem um was es geht, da meist Dinge geplant werden, die man dann verfolgen kann oder die Personen dann eh nicht so wichtig waren, da sie bald starben.
Alles in allem lege ich dieses Drama jedem wärmstens ans Herz, der ein faible für gerissene Diebe hat, einen Schuß Romantik mag nichts gegen Spannung hat und einen phantastischen Helden sehen will.


Dieser Dieb sucht einen Mörder

Geom und Eun Chae wurden bereits als Kinder von einander angezogen

Wer nicht hören will, muss fühlen. Und an den Ohren fühlt es sich wohl am Besten.

Eun Chae ist genervt von diesem Spinner Yong. Wenn sie doch nur wüsste...

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Freitag, 23. Mai 2008

Anna-san no Omame

Anna-san no Omame war mir von Anfang an etwas suspekt, da ich von einer Freundin eine Szene mitten in der Handlung gezeigt bekam. Becky spielt in Höchstform ihre komplette Verrücktheit aus und auch sonst findet man in diesem Drama keinen normalen Menschen...

Anna-san (Anzu Saiyuri) ist ein außergewöhnlich hübsches Mädchen, klug und charmant. Ihre beste Freundin Riri dagegen ist einfach nur chaotisch, seltsam und versteht jedes Wort das man sagt anders, als man es meint. So passiert es, dass Riri denkt, Annas Freund wäre in sie verliebt. In jeder Folge treibt sie den armen Kyotaro (Kashiwabara Shuji) beinahe in den Wahnsinn, während Anna gelassen und ruhig bleibt, da Riri einfach ihre beste und einzige Freundin ist. Ihre Freundschaft ist sogar so stark, dass Anna ihren Freund freiwillig darum bittet, Riri zu beschützen. In jeder Episode werden Kyotaro und Riri weiter zusammengeschoben und dennoch wehrt sich Kyotaro tapfer gegen die Missverständnisse von Riri, die gar nicht merkt, dass die meisten Menschen sie nicht leiden können.

Ich muss sagen, es ist ein wunder, dass ich das Drama vollkommen heil überstanden habe. Riris Missverständnisse gehen derartig ins extreme, dass man Becky am liebsten auf den Mond schießen würde. Ich habe es selten geschafft, mehr als zwei Episoden am Stück zu sehen. Aber all das bedeutet nicht, dass das Drama schlecht war! Man braucht nur eine gesunde Vorliebe für verrücktes und muss Becky gerne sehen können. Oder man findet Kyotaro attraktiv, dann erleichtert es einem die Serie ungemein.
Ich bin begeistert von den ewigen Sprüchen die Riri im Lauf der Serie anbringt und auch die Routine, die in jeder Episode ist. Das Ende war ein wenig überraschend und auch sehr seltsam – aber wenn man sich die Serie im Ganzen vor Augen hält, ist es eher weniger verwunderlich, wie diese seltsame Geschichte ausgeht.

Vier von Fünf Sternen für Anna-san no Omame und Honey Empfehlung!!
(Bilder...uneinbringlich, vl. schaff ichs mal ein paar zu finden...)

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Dienstag, 8. April 2008

Seducing Mr. Perfect

Bei diesem Film wusste ich mal wieder nichts über die Handlung im Vorraus. Das liegt daran, dass ich mich, im Gegensatz zu Dramen, eher selten über Filme im vorraus informiere. Ich habe immer Angst, dass mir schon alle Spannung weggenommen wird. Ich mag es, wenn mich ein Film komplett von Anfang bis Ende überrascht. Bei Dramen mit 10-20 Episoden möchte ich natürlich schon vorher wissen, ob sich der Aufwand lohnt. Bei einem Film hab ich im schlimmsten Fall zwei Stunden verschwendet. Solltet ihr es genauso machen wie ich, dann lest lieber nicht weiter, sondern schaut erstmal den Film an.

Als Min-joon von ihrem Freund sitzen gelassen wird, ist sie von ihren Gedanken so abgelenkt, dass sie an einer Ampel auf ein haltendes Auto auffährt. Der wütende Fahrer spricht allerdings nur Englisch und daher tut sie so, als würde sie kein einziges Wort verstehen. Als er einfach ihr Handy nimmt und sich selbst anruft, um an ihre Nummer zu gelangen und ihr später die Rechnung zukommen zu lassen, wirft sie ihm wütend auf Koreanisch Schimpfwörter an den Kopf. Doch wie sich später herrausstellen sollte, ist er ihr neuer Chef Robin Heiden und er versteht sehr wohl Koreanisch. Sie muss auch zugeben, dass sie des Englischen gleichsam mächtig ist. Als er mitkriegt, dass sie verlassen wurde, gibt er ihr zu Verstehen, dass es daran liegt, dass sie keine Ahnung von Beziehungen und Liebe hat. Beides ist nach seiner Meinung ein Spiel um Macht und die Manipulation von Gefühlen, um Kontrolle zu erlangen. In seinen Augen versteht sie die Regeln dieses Spiels nicht, weil sie immer zu anhänglich ist, immer zuerst anruft, immer Geschenke macht. Daher sei sie jämmerlich und würde ihr Leben lang wie Müll behandelt werden. Daraufhin sagt sie erbost, er solle sich bei ihr Entschuldigen, denn sie könnte eine Menge Männer haben, die um sie betteln, sie das aber nicht möchte. Aber er meint, er würde sich nur entschuldigen, wenn sie es schafft, ihn zu verführen, so dass er um sie bettelt.
Also steht der Plan fest. Sie unternimmt von da an einiges, um seine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken, aber leider ist diese Aufmerksamkeit nicht immer positiv. Kann sie es dennoch schaffen, diesen Mann zu verführen...?

Diesen Film fand ich sehr schön. Er ist nicht der absolute Knaller, aber das muss er auch gar nicht. Er ist einfach eine schöne koreanische Liebeskomödie, genau wie ich sie gerne sehe. Die Art, wie sie ihn ungewollt glauben macht, sie würde ihn absichtlich versetzen und Szenen wie die, als sie mit ihrem Bruder Ringkampf um die Rechnung vom Bringdienst macht, als Robin anruft und sie ihm keuchend nur sagt, sie sei gerade beschäftigt, sind einfach nur köstlich.
Und auch die Botschaft, dass man nicht seine komplette Art ändern muss, wenn man sitzen gelassen wird, sondern dass es einfach nicht der richtige Mann, der die Art von einem einfach liebt, war, ist wunschön. Nur gegen Ende hin wurde mir etwas zu dick Aufgetragen. Die Story um seine Schußwunde fand ich sehr übertrieben und auch die mit seinem Großvater hat mich genervt. Von mir aus hätte er von vorne bis hinten der kühle Geschäftsmann sein können. Auch eine sehr lustige Idee war, dass Robin immer nur in Englisch gesprochen hat, alle anderen um ihn herum aber koreanisch und sich trotzdem alle Einwandfrei verstanden haben. Hat dem ganzen einen schönen exotischen Touch gegeben. Rundum ein schöner Film für zwischendurch mit etwas Kitsch am Ende, der mit nem zugedrückten Auge zu verschmerzen ist.


Schnell noch ein Foto von der Unfallverursacherin.


Der neue Chef sieht irgendwie bekannt aus...


Robin weiß wirklich, wie man Frauen, die gerade verlassen wurden, aufbaut.


Was macht mehr Spaß, als ein Wetttrinken um die Rechnung am Ende der Party?

LG, yummy

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Freitag, 4. April 2008

Sore wa, totsuzen, arashi no you ni...

"It was sudden like a storm..."


Den Titel dieses Doramas habe ich mir nur mit viel Mühe gemerkt und auch nur, weil darin „arashi“ vorkam – eines der wenigen japanischen Wörter, das ich übersetzen kann.
Ich war sofort interessiert, als ich gelesen habe, dass Yamapi mitspielt. Obwohl er in diesem Drama noch jünger ist, sieht er unheimlich gut aus und spielt eine tolle Rolle! Ich mag seine Art zu schauspielern einfach. (Vielleicht habe ich deshalb beinahe nur Reviews über Doramas mit Yamapi? =P)

In dem Dorama geht es um Kozue – eine Frau, die verheiratet ist und mit ihrem Mann, Hideo, bei ihren Eltern und ihrer beinahe geschiedenen Schwester lebt. Sie hat einen unbedeutenden Job als Mädchen für alles bei einem Frauenmagazin und ihr Leben ist eigentlich so gut wie besiegelt. Doch dann trifft sie auf Takuma-kun (Yamashita Tomohisa), einen jungen Mann der in einer Tanzschule ein wenig Geld verdient und bereits bei Professionellen Tanzwettbewerben mitgemacht und auch gewonnen hat. Takuma-kun und Kozue laufen sich so öfter über den Weg, bis der junge Takuma merkt, dass er sich in Kozue verliebt hat – in eine verheiratete Frau, die bisher glücklich in ihrer Ehe war. Alles dreht sich um die Gefühle der beiden, und auch ein wenig um Takuma-kuns traurige Geschichte.
Ich persönlich sehe Yamapi einfach gerne, weshalb ich Sore wa, totsuzen, arashi no you ni gerne gesehen hab. Es hat mir auch ein wenig dieses Kribbeln der „verbotenen Liebe“ gegeben, das ich so gerne habe. Für jugendliche ist es ein wenig schwer zu verstehen, was Kozue fühlt und dennoch hab ich alle ihre Handlungen verstanden. Die ganze Geschichte ist sehr real gehalten, was mir besonders gegen Ende gut gefallen hat. Für ein Spitzendrama halte ich es nicht, aber es ist auf jeden Fall einen Blick wert, besonders wenn man Yamapi mag und wenn man solche Liebesdramen gerne sieht.


Kozue und Hideo bei einem ernsten Gespräch


Takuma-kun! <3

Das erste Treffen von Kozue und Takuma.

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Sonntag, 24. Februar 2008

It Started With A Kiss

Angezogen vom Titel dieser Serie (Ja, Küsse ziehen bei mir immer), hatte ich mich zum ersten Mal an ein Drama aus Taiwan gewagt. Auch was ich von der Story gelesen hatte, hat mich sehr neugierig gemacht.

Seit zwei Jahren ist Xiang Qin in Zhi Shu verliebt und eines Tages fasst sie sich Mut und gibt ihm endlich, ohne wirklich drüber nachzudenken, einen Liebesbrief - der von ihm völlig ignoriert wird. Er ist das Genie der Schule, hat bei allen Prüfungen volle Punktzahl und hält von so einem "dummen" Mädchen wie Xiang Qin aus der F-Klasse (der schlechtesten Klasse der Schule. Er ist in der besten, der A-Klasse) nicht viel. Und als ob der Tag für Xiang Qin nicht schon schlimm genug wäre, zerstört ein Erdbeben auch noch das Haus, in das sie gerade mit ihrem Vater eingezogen ist. Doch zum Glück erfährt ein alter Schulfreund ihres Vaters von dem Unglück und bietet ihnen an, dass sie bei ihm wohnen können. Doch dieser ist zufällig auch noch der Vater von Zhi Shu...

Diese Serie ist einfach wunderschön und deshalb auch eine der wenigen, die ich bereits mehr als ein mal gesehen habe. Xiang Qin ist einfach zu lustig gespielt von Ariel Lyn. Sie ist vielleicht nicht immer die hellste, aber es ist ist einfach zu drollig zu beobachten, wie sie sich in Gedanken die seltsamsten Situationen mit Zhi Shu ausmalt. Und es macht einfach Spaß zu beobachten, wie Zhi Shu sie reizt (ich liebe die Szenen, in denen er mit seinem Gesicht ganz nah an ihres geht und sie komplett verwirrt). Dann gab es noch zwei anderen Charaktere, die mich einfach begeistert haben. Zum einen war das Jiro Wang, ein Schüler aus der F-Klasse, der in Xiang Qin schon seine zukünftige Frau sieht, bereits Hochzeitspläne schmiedet und natürlich eine tierische Wut auf Zhi Shu hat. Ein wirklich liebenswerter Tollpatsch. Und zum anderen Zhi Shus Mutter, die sich nichts sehnlicher wünscht, als Xiang Qin als Schwiegertochter zu haben und alles unternimmt, damit die beiden irgendwie zusammenfinden. Sie gibt Xiang Qin auch oft Tips, wie sie sich verhalten soll, um sein Herz zu gewinnen. Aber leider ist Xiang Qins Umsetzung meist etwas mangelhaft.
Wunderschön fand ich es, die langsame Entwicklung zwischen den Hauptcharakteren zu beobachten. Zu sehen, dass Zhi Shu Seiten an Xiang Qin entdeckt, die er gar nicht so schlecht findet. Dass er sich heimlich für sie freut, als sie es auf Platz 100 der Prüfungsbesten schafft. Dass er ihr hilft zu kochen, als sie, als jemand, der überhaupt nicht kochen kann, zum Kochen im Tennistrainingslager eingeteilt wird.
Was vielleicht am Anfang ein wenig stört (mich zumindest), war die Qualität der Serie. Ich war die japanischen und koreanischen Serien gewohnt, in Breitbild, HD-TV und bester Tonqualität. It Started With A Kiss ist nicht ganz so brilliant von der Auflösung her und Hallen und großen Räumen hallt der Ton sehr stark und es wirkt etwas amateurhaft teilweise. Aber nach wenigen Minuten hat man sich dran gewöhnt und bald ist man eh von den charakteren so fasziniert, dass es einem eh egal ist.
Wer gerne schöne Soundtracks hört, dem kann ich den von diesem Drama nur empfehlen. Besonders das Titellied "Say That U Love Me" ist es wert, es sich immer wieder anzuhören.

Und diejenigen, denen dieses Drama so sehr gefallen hat wie mir können schon anfangen die zweite Staffel zu gucken, die zur Zeit ausgestrahlt wird.

So hatte sich Xiang Qin die Übergabe des Liebesbriefes nicht vorgestellt.

Zhi Shu weiß, wie er Xiang Qin verunsichern kann.

Ah Jin hat vorgesorgt...

Mit Xiang Qin ist Chaos vorprogrammiert.


LG, yummy

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Samstag, 26. Januar 2008

Proposal Daisakusen

Proposal Daisakusen ist ein rührendes Drama, in dem unmögliches wahr wird. So bekommt Iwase Ken (Yamashita Tomohisa) in seinem Leben eine zweite Chance. Als Gast bei der Hochzeit seiner besten Freundin und zugleich großen Liebe namens Yoshida Rei hat man es nicht leicht. Und immer wieder bereut er es, dass er in all den Jahren zuvor nie den Mut gehabt hat ihr zu gestehen, dass er sie liebt. Bei einer Bildershow der vergangenen Jahre wird Ken klar, wieviele Möglichkeiten er gehabt hätte und er betet zu Gott, dass er ihm noch eine zweite Chance gibt. Als ein Mann auftaucht und sich ihm als Fee der Kirche vorstellt, weiß Ken zuerst nicht, ob er vielleicht doch durchgedreht ist. Doch Ken ergreift die Chance, glaubt dem seltsamen Mann und tut, was er sagt. Mit seiner „Halleluja Chance!“ wird Ken zurück in die Zeit gezogen, in der das Bild gemacht wurde und darf so seine damaligen Fehler ausbessern. Die Fee erwähnte, dass er die Zukunft ändern könnte, wenn er in der Vergangenheit eingriff. Und so setzte Ken alles daran die Liebe von Rei zu gewinnen. Gemeinsam mit seinen Freunden erlebt er so nochmal seine Schulzeit und erkennt, wie wenig Macht er auf das Schicksal hat.
So darf Ken immer wieder in die Vergangenheit reisen und versuchen Rei für sich zu gewinnen.

Proposal Daisakusen gehört zu meinen Lieblingsdramen. Nicht nur, dass man von jeder Episode mitgerissen wird, sondern auch die Verzweiflung, die sich in einem selbst von Episode zu Episode aufbaut macht das Drama einmalig. Ken bekommt immer wieder die Chance in die Vergangenheit zu reisen und obwohl man denkt, er ändert nichts, verändert sich Stück für Stück immer wieder etwas.
Die Fee hat mich persönlich besonders amüsiert, da sie absolut nicht das darstellt, was man sich unter einer Fee vorstellt. Auch die guten Freunde von Rei und Ken sind liebenswert und spielen eine große Rolle, da sich selbst im Leben dieser etwas verändert, wenn Ken in die Fotos schlüpft.
Ich liebe nicht nur die Schauspieler, sondern auch die gesamte Handlung. Trotz der vielen Verzweiflung war es immer wieder schön eine weitere Folge zu sehen, die sowohl am Ende als auch am Anfang die hübsche Hochzeit Reis zeigt. Alle Daumen hoch für das Drama, man muss es wirklich einmal gesehen haben!
Wer sich für Musik begeistert sollte auch das Lied „Chiisana Koi no“ von Mongol800 einmal gehört haben. Es ist ein mitreißendes, altes Lied, das die Gefühle von Ken perfekt vermittelt.

Die "Gute Fee" der Serie

Iwase Ken, von Rei liebevoll Kenzo gennant

Das Brautpaar Rei und Tada-san

Die Fotos, in die Ken immer schlüpft...

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Sonntag, 20. Januar 2008

Sweet 18

Eigentlich hatte ich gar nicht vor diese Serie zu schauen, als ich die Beschreibung im Drama Wiki las. Und auch das Bild dort war nicht wirklich ansprechend (auf dem Bild sind beide Hauptcharaktere wirklich nicht sehr gut getroffen). Nachdem aber in mehreren Foren diese Serie empfohlen wurde, habe ich sie mir dann doch angeschaut. Zum Glück!

Als Yoon Jung-Sook geboren wird, beschließen ihr Großvater und dessen bester Freund, das Oberhaupt der Familie Kwon, dass ihre Enkel später einmal heiraten sollen. Jung-Sooks Familie jedoch muss aus finanziellen Gründen fliehen und verliert so den Kontakt mit den Kwons.
Achtzehn Jahre später ist Jung-Sook ein rebellisches und stures Mädchen, Anführerin einer Mädchenclique und ziemlich schlecht in der Schule. Hyuk-Joon hingegen, ihr versprochener Ehemann von dem sie noch nichts ahnt, ist das genaue Gegenteil. Er hat einen ziemlich hohen Rang bei der Polizei und liest alte koreanische Schriften. Als sie das erste Mal aufeinandertreffen, trägt Hyuk-Joon gerade seine traditionelle Kleidung, weil sein Auto abgeschleppt wurde und er in dieser Kleidung nach Hause laufen musste. An einer Straßenecke rennen sie genau in einander und Jung-Sook verliebt sich in den geheimnisvollen Fremden im koreanischen Hanbok, der sich hinter einem Fächer versteckt. Als sie das nächste mal aufeinanderstoßen, ist die Begegnung allerdings unangenehmer. Bei einer Razzia in einer Diskothek wird sie von ihm mit ihren Freundinnen erwischt, die sich als älter ausgegeben hatten, um hinein zu gelangen.
Als wenig später beide zu einem Treffen kommen, wo sie ihren zukünftigen Ehepartner kennenlernen sollen und einander Gegenüber sind, könnte die Ablehnung kaum größer sein. Sie hält ihn für einen kompletten Spießer und er sie für ein unreifes Kind. Und so beschließen beide, dass sie gegen den Willen des Großvaters nie heiraten werden.
Wenig später findet Jung-Sook jedoch heraus, dass der geheimnisvolle Fremde ausgerechnet Hyuk-Joon ist und sie beginnt alles zu unternehmen, damit die arrangierte Heirat doch noch stattfindet.
Einmal verheiratet, gibt es für Jung-Sook weiterhin Schwierigkeiten, wie die böse Schwägerin, die noch bösere Ex ihres Mannes und generell das Problem die Liebe von Hyuk-Joon zu gewinnen.

Dieses Drama ist eines der witzigsten dass ich kenne. Ich glaube, ich habe bei wenigen Dramen so viel gelacht. Jung-Sook ist sehr gut gespielt und man findet sie durchweg sympathisch mit ihrer flausigen Art und auch wenn ihrer Einfälle oft komisch sind, konnte ich sie doch immer nachvollziehen. Hyuk-Joon ist auch ein Charakter, den man gern haben muss. Selbst sehr unsicher, was seine Ehe angeht und wie er sich verhalten soll, lässt er sich oft seltsame Tipps von seinem Kollegen geben, die er aber zum Glück nicht immer durchzieht. Und es muss keiner Angst haben, dass dieses Drama zu traditionell ist. Es hat zwar einige traditionelle Elemente, aber gerade die haben es für mich noch spannender gemacht, weil ich so noch mehr über koreanische Kultur erfahren konnte, in einem an sich doch sehr modernen Drama. Selbst die arrangierte Heirat, die ich vermutlich nie komplett verstehen werde, ist sehr nachvollziehbar rübergebracht. Also sollte sich keiner davon abhalten lassen und dieses Drama gucken. Es kriegt von mir eine ganz klare Empfehlung!


So ein Heiratsversprechen braucht viel Sorgfalt


Jung-Sook weiß, wie sie sich Zutritt zu verschlossenen Wohnungen verschaffen kann.


Cool und sexy: Hyuk-Joon

Und er kann sogar singen *schmacht*

LG, yummy

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